Das Arbeitsmaterial zu diesem Videoschnitt mit Premiere Pro Tutorial kannst du hier über den Download Button (Google Drive) kostenlos runterladen:

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Videoschnitt mit Adobe Premiere Pro

Wir haben im Videoschnitt Einsteigerkurs nun erste Schritte mit Premiere Pro unternommen und wollen uns jetzt mal anschauen, welche Typischen Aufgabenstellungen immer wieder beim Videoschnitt zu bewerkstelligen sind.

In diesem Aufbaukurs überspringen wir zunächst einmal die Schnittwerkzeuge. Es liegt zwar nahe sich diese als erstes anzuschauen. Aber meiner Erfahrung nach, ist das ein viel zu schwerer Einstieg und nimmt einem gleich am Anfang den Spass an der Sache. Wir hatten uns im Einsteigertutorial bereits angeschaut wie man Clips einfach arrangiert und zurecht schneidet. Fürs Erste soll uns das erstmal reichen.

 

Farbkorrektur

Beim Videoschnitt geht es recht schnell darum, das aufgenommen Material zu bearbeiten und dem Video einen bestimmten Look zu geben. Dabei ist es sehr praktikabel das in 2 Teile aufzuteilen, die Farbkorrektur und den Farblook (auch Color-Correction und Color-Grading). Hierbei wird das Material im ersten Schritt “angeglichen“, grobe Ausreisser wie Über/Unterbelichtung, Farbstiche etc. werden korrigiert. Das Material wird also ausbalanciert.

Im 2. Schritt bekommt das Video einen Farblook anhand eines LUTs (Look-Up-Table). Es gibt einige kostenpflichtige LUTs aber Premiere Pro kommt mittlerweile auch mit einer beachtlichen Anzahl an LUTs daher, die man sich nur noch im Lumetri Panel anhand der neuen Vorschau aussuchen muss.

Im letzten Schritt des Tutorials schauen wir uns die Lumetri Scopes an, die uns genaue Rückmeldung darüber geben, ob die Farben passen und ob man ggf. noch Farbstiche entfernen muss. Die Scopes sind sehr hilfreich, wen man nicht an einem kalibrierten Bildschirm arbeitet und sich auf den visuellen Eindruck nicht 100% verlassen kann.

 

Geschwindigkeit

Ein beliebtes Stilmittel beim Schnitt sind sogenannte Speed-Ramps. Das beschleunigen und abbremsen der Abspielgeschwindigkeit. Jedoch nicht zu verwechseln mit Slow-Motion. Eine schnelle Lösung dafür und was man speziell bei Slow-Motion beachten muss erfahrt ihr in diesem Kapitel.

 

Bild-in-Bild

Eine weitere Fragestellung die beim Schnitt mit Premiere Pro relativ schnell auftaucht, wie kann ich denn ein Bild-in-Bild erzeugen. Ich zeige dir 3 verschiedene Möglichkeiten das in Premiere Pro zu lösen.

 

Verwacklungen stabilisieren

Es gibt eigentlich kaum ein Video (zumindest bei der Arbeit als Videograf) wo es nicht notwendig wird die eine oder andere Aufnahme einmal zu stabilisieren. Zumal man im 1-Mann Setup nicht immer mit einem Rig oder gar einem Gimbal bzw. einer Steadicam filmt. Hier sind 3 praktische Tips wie man butterweiche Aufnahmen im Schnitt erzeugt, selbst wenn das Ausgangsmaterial stark verwackelt ist.

 

Audio bearbeiten

In Premiere Pro 2017 haben nun 2 Filter Einzug gehalten, die bisher nur Adobe Audition vorbehalten waren. Glücklicherweise sind es genau diese 2 Filter, die mich bisher gezwungen haben den “Roundtrip” von Premiere Pro zu Audition und zurück zu gehen. Das gehört mit der 2017 Version nun der Vergangenheit an. Mit “Dynamics Processing” und “Parametric Equalizer” lassen sich Audioaufnahmen nun sehr schnell und komfortabel bereinigen und aufwerten.

 

Arbeitsmaterial

Die hier gezeigten Videos können über den Download Button runtergeladen werden, um jeden Schritt selbst noch einmal nachzuvollziehen und den Lerneffekt zu steigern. Die Aufnahmen wurden übrigens hauptsächlich mit der Panasonic GH4 erstellt. Die Aufnahmen im Kapitel “Verwacklung” mit der Sony A7S II.