Video in Text Form Effekt – Adobe Premiere Pro Preset

Video in Text Form Effekt – Adobe Premiere Pro Preset

Einen Video in Text Form Effekt in Adobe Premiere Pro zu erstellen ist sehr einfach. Du kannst diesen Effekt mit 2 Klicks erstellen ohne irgendwelche zusätzlichen Elemente generieren zu müssen wie Farbflächen oder Formen.

Wähle einfach das Type Tool aus und klicken einmal auf die “Bühne” (den Programm Monitor), um ein Grafik Asset auf der Timeline zu erzeugen. Dann tippe den gewünschten Text.

Im Panel Effekteinstellungen suche nach dem Effekt “Alpha Adjust” und wende diesen auf das Grafik Asset an, das über dem Clip liegt. Jetzt setze einen Haken bei “Invert Alpha” und fertig. Du hast den Video in Text Form Effekt mit 2 einfachen Klicks erstellt.

Wenn du einfach nur das kostenlose Preset runterladen möchtest, schalte einfach den Download Link anhand der Social Media Button hier frei wie in dem Tutorial gezeigt.

 

Importiere das Preset durch einen Rechtsklick im Preset Ordner im Effekte Panel. Klicke einmal in den Programmmonitor (bei ausgewähltem Textwerkzeug), um ein Grafikelement in der Zeitleisten zu erzeugen und wende das importiere Preset “VCM_VideoInText_Preset” an. Du kannst den Text selbst ändern und anpassen. Du könntest sogar die Sichtbarkeit animieren, um es wie ein Intro zu benutzen.

 

Canon C200 – Vor und Nachteile im Überblick

 

 

Es war eine sehr aufregende Woche für alle Kamera Enthusiasten da draussen. 2 große Ankündigungen innerhalb von ein paar Tagen von Canon und Panasonic. Die Canon C200 scheint Canon’s erster ernsthafte Versuch zu sein, in dem 4K cine kamera unter 10.000$ Segment zu punkten.

Mit der Blackmagic Ursa Mini Pro und Sony’s sehr erfolgreicher FS5 sowie dem neuesten Konkurrenten, Panasonic’s EVA1 – scheint sich dieses Segment deutlich aufzuheizen.Die C200 bringt internes 4K Cinema RAW Light und Canon’s Dual Pixel Autofokus mit. 2 sehr ernsthafte Argumente für eine unter 10.000€ Kamera.

Canon Cinema RAW Light

Obwohl internes RAW des Filmemachers Herz höher schlagen lässt, ist es fraglich wie praktikabel es ist einen RAW Workflow als 1-man Produktion anzustreben. Zudem braucht man CFast Karten, die deutlich teurer als SD Karten sind. Ein weiterer grund warum man es sich evtl. 2mal überlegen sollte ob man sich dem RAW Workflow zuwendet.

Der schwache 35Mbit HD 8-bit 4:2:0 Codec ist auch sehr schwach. Manche würden das als Ausschlusskriterium für Dokumentationen und TV Produktion bezeichnen.Wenn sogar einen 2000€ GH5 400Mbit 10-bit 4:2:2 intern aufzeichnet.Es sollte allerdings erwähnt werden, dass Canon bereits angekündigt hat, ein Firmware Update nachzuliefern, dass diese Lücke schliessen wird. Allerdings erst 2018

Fazit

Als Fazit, die Canon C200 sieht auf den ersten Blick wie ein großartiges Konzept aus. Aber internes 4K raw und der Workflow der damit einher geht ist ein absoluter Overkill für einen run&gun videografen. And für Broadcast funktioniert HD mit 35Mbps schlicht und einfach nicht. Für mich sieht es so aus als hätte Canon versucht hier großes Verkaufsargument zu schaffen mit 4K raw intern für unter 10.000. Unglücklicherweise haben sie es in eine Kamera eingebaut die grundsätzlich für den 1-Mann Betrieb konzipiert ist, was nicht wirklich gut miteinander harmoniert.

Was denkst du über die Canon C200? Würdest du 4K internes raw für eine besseren HD und 4K bitrate eintauschen? Lass es mich in den Kommentaren wissen. Wenn dir dieses Video gefallen hat gib mir einen Daumen hoch und Abonnieren wenn du keine Reviews und Tutorials mehr hier bei Press>Play verpassen möchtest. Vielen Dank fürs zuschauen.

Facebook Rights Manager lässt Content Inhaber Werbeeeinnahmen beanspruchen

Facebook Rights Manager lässt Content Inhaber Werbeeeinnahmen beanspruchen

Gestern führte Facebook ein weiteres des vor ca. 1 Jahr eingeführten Rights Managers durch. Im Facebook Rights Manager lassen sich ähnlich dem Youtube Content ID System Referenzvideos hochladen, die von Facebook automatisiert mit allen Video Uploads anhand eines “Fingerabdruckes” (Hash) verglichen werden. Nachdem Facebook vermehrt in die Kritik geraten ist, dass Video Creator nicht ausreichend geschützt werden, wurde das Rights Manager System eingeführt. Vor allem Inhalte von Youtube wurden systematisch auf Facebook hochgeladen, um eigene Reichweiten aufzubauen. Im Zuge der Facebook Strategie sich selbst als Videoplattform zu etablieren, wurde diese Praxis lange ignoriert. Es war jedoch nur eine Frage der Zeit, bis sich der Widerstand von Video Creators formierte, deren Inhalte systematisch piratisiert wurden.

Video Monetarisierung mit dem Facebook Rights Manager

Mit dem neuesten Update lassen sich nun Einnahmen, die mit unrechtmässig hochgeladenen Videos generiert werden vom Rechteinhaber beanspruchen. Dieser hat die Wahl ober das Video sperren möchte oder das Video weiterhin sichtbar sein soll, um weiter Einnahmen zu generieren.

Wenn der Facebook Rights Manager anhand der hochgeladenen Referenzdatei eine Übereinstimmung findet stehen mehrere automatisierte Optionen (Match Actions und Match Conditions) zur Verfügung.

 

To help make management more efficient for rights owners, we’re now enabling them to automate more of the process, and providing more options for what happens to matched content. This means that the rights owner can decide to set an action to happen automatically when a match of their content is found on Facebook, simplifying the process.

 

Die Match Conditions unter welchen Bedingungen das System eine Übereinstimmung anhand der Referenzdatei feststellen soll (Land, Content Art, Länge, Publisher, öffentlich/privat). Hierbei ist es auch möglich, dass Videos ermittelt werden die zwar hochgeladen aber noch nicht veröffentlicht wurden (privat).

Anhand dieser Übereinstimmungen kann der Rechteinhaber entscheiden ober er das Video sperren lassen, oder lieber die potenziellen Werbeeinnahmen vereinnahmen möchte. Da Facebook sich immer mehr als Videoplattform positioniert und somit auch die Monetarisierung anhand von ad breaks und in-stream video ads vorantreibt, war es nur eine Frage der Zeit, bis die Ansprüche mit einem Rechtemanagementsystem wie dem Facebook Rights Manager geregelt werden müssen. Dieses Schicksal ereilte seinerzeit auch Youtube, als Viacom eine Klage gegen die Videoplattform anstrengte und das Content ID System eingeführt werden musste.

Dass ein solches System den Content Klau nicht vollständig verhindern kann, zeigt das Youtube Content ID System. Zumindest ist es jedoch ein sinnvolles Werkzeug für Video Creator, um die eigenen Ansprüche geltend machen zu können.

Weitere Informationen im Facebook Blog:

An Update on Video Monetization


Hakan Acarel ist Adobe Certified Expert (PremierePro & AfterEffects) und ist seit 15 Jahren selbständig als professioneller Videograf & Motion Graphics Artist. Schrieb seine Marketing Diplomarbeit zum Thema “WebTV – Distribution, Marketing und Monetarisierung”. Er arbeitet für namhafte Kunden aus Film, TV & Werbung wie ARD, Endemol, Ufa, RTL, Pixomondo & Saatchi&Saatchi. Er ist Fachautor & Speaker als Experte für Online Video Marketing &Youtube (u.a. Co-Autor des aktuellen Youtube Reports der Online Marketing Rockstars) und bloggt über aktuelle Themen im Bereich Videografie, Kameratechnik und MotionGraphics.
Moviola – Kurze Lerneinheiten für Filmemacher

Moviola – Kurze Lerneinheiten für Filmemacher

Die Produktionslandschaft ändert sich. Rapide. Immer kürzere Durchlaufzeiten, immer weniger Budget, ein immer größerer Bedarf an immer hochwertigerem Content. Dem passen sich auch Lernressourcen wie Filmschulen und Onlinekurse immer weiter an. Seit kurzem gibt es Moviola.com, das sich als “Coffee Break Film School” beschreibt. Eine neue Lernressource für angehende Filmemacher. Die Lektionen sollen also nicht länger als der Genuss eines gute Caffè Latte sein. Und das macht durchaus Sinn.

Moviola Coffee Break Film School

Moviola Coffee Break Film School

 

Kurze Lektion – für Filmemacher von morgen

Das Ziel von Moviola ist es, den Schülern die Produktion von “cinematic video” auf professionellem Level so schnell wie möglich beizubringen. Und bis zu einem gewissen Punkt gelingt das sogar. Denn die Prinzipien der Filmproduktion sind im Grunde schnell erklärt. Das wird hier teilweise anhand von sehr anschaulichen 3D Animationen erreicht, kommt also im besten Erklärvideo Look daher.

Trotzdem haben sich die Macher einige Gedanken über die Aufteilung der Inhalte gemacht. So gibt es neben dem “Core”, also den Grundkursen noch die Kapitel (man muss sich das wie Semester vorstellen) Signature Interview, Going Deeper, Around the Web, Survival Guides, Indispensable Techniques und einem sehr praktischen Visuall Glossary.

Moviola - die Ressource für Filmemacher - Erklärvideo Look

Moviola – Erklärvideo Look

 

‘The Core’ behandelt die Grundlagen von Scriptwriting, Cinematography, Schnitt, Farbkorrektur, Visual Effects, Produktionsgrundlagen und Sound. ‘Going Deeper’ geht dabei genauer auf die einzelnen Bereiche ein und behandelt diese etwas detaillierter. Interessant sind die ‘Signature Interviews’ mit Persönlichkeiten, die teilweise direkt an Hollywoodproduktionen beteiligt sind und interessante Einblicke in Ihre Arbeit geben. Das gibt der ganzen Plattform natürlich eine gewissen Authentizität. Das ‘Visual Glossary’ ist sehr praktisch, um typische Begriffe der Filmproduktion nachzuschlagen. Jeder der einmal im Umfeld einer Filmproduktion gearbeitet hat weiss, dass da durchaus eine eigene Sprache gesprochen wird. Eine gute Gelegenheit da schnell mitreden zu können.

 

Die Filmschule für all diejenigen, die ohne Aufmerksamkeitsspanne geboren wurden

 

Die ‘Survival Guides’ sind Lektionen (kürzer als 30 Minuten) die die Grundlagen bestimmter Applikationen vermitteln sollen. Zumindest gut genug, um weiterführende Techniken zu erlernen. Und hier offenbart sich die Schwäche der Plattform. Der Anspruch ist es, professionelle Produktionen schnell zu ermöglichen. Ausgerechnet am Beispiel von Houdini wird gezeigt, wie das gehen soll. Es ist völlig ausgeschlossen in so kurzer Zeit professionelle Ergebnisse mit Houdini zu erzielen. Ein Tutorial nachbauen ja. Aber nicht eigenständig ein visuelles Problem zu lösen oder gar im Team zu arbeiten.

Das scheint den Macher aber auch bewusst zu sein, denn es wird direkt hervorgehoben, dass man hier nur versuchen kann die Grundlagen zu schaffen, um weiterführende Lernerfolge zu erzielen.

Moviola Visual Effects

Moviola Visual Effects

 

Fazit

Alles in allem ist Moviola ein zeitgemässer Ansatz. Das Konzept der kurzen Lerneinheiten, um das Filmemachen schnell und effektiv zu erlernen geht durchaus auf. Auch wenn es an manchen Stellen deutlich wird, dass es eben doch nicht so einfach ist in kürzester Zeit zum professionellen Filmemacher zu werden. Am Ende ist es doch Arbeit und Zeit, um in einem so komplexen Prozess wie der Produktion eines Filmes zum ‘Profi’ zu werden. Erst recht wenn Visual Effects im Spiel sind. Für diejenigen, die den schnellen und kuratierten Einstieg suchen ist es aber sicherlich eine interessante Alternative zu den alteingesessenen Filmschulen. Moviola gibt es aktuell nur auf englisch, aber 35$ für das erste Jahr der ‘schnellen Filmschule’ sind es sicher wert, wenn man sich für das Thema Filmproduktion interessiert. www.moviola.com

 


Hakan Acarel ist Adobe Certified Expert (PremierePro & AfterEffects) und ist seit 15 Jahren selbständig als professioneller Videograf & Motion Graphics Artist. Schrieb seine Marketing Diplomarbeit zum Thema “WebTV – Distribution, Marketing und Monetarisierung”. Er arbeitet für namhafte Kunden aus Film, TV & Werbung wie ARD, Endemol, Ufa, RTL, Pixomondo & Saatchi&Saatchi. Er ist Fachautor & Speaker als Experte für Online Video Marketing &Youtube und bloggt über aktuelle Themen im Bereich Videografie, Kameratechnik und MotionGraphics.

 

Das Ende der Youtube Annotation! – Die Anmerkung ist Geschichte

Das Ende der Youtube Annotation! – Die Anmerkung ist Geschichte

Die “Endcard” ist so eine Sache, die unmisverständlich mit Youtube Videos verknüpft ist. Die Grafik gewordene Call-to-action, die man sich mit klickbaren Flächen (Annotation) zusammenbaut und den User weiter bei Laune hält und im Idealfall dazu bewegt weitere Interaktionen durchzuführen. Mehr Klick, mehr Abonnenten, mehr Views. Das Ende der Youtube Annotation scheint jetzt jedoch gekommen zu sein.

 

Die Youtube Annotation und der mobile Traffic

Im Zuge der Verlagerung des Youtube Traffic (erstmals mehr Views auf Mobilgeräten) führte Youtube vor Kurzem die Endscreens ein. Während der Begriff EndCard kein offizieller technischer Begriff war und nur die Funktion beschrieb, ist der Endscreen (zu deutsch Abspann) eine tatsächliche konkrete Funktion auf Youtube.

Screenshot Youtube Annotation auf Desktop und Smartphone

Bye-Bye Annotation Editor

Nun ist die Schonzeit wohl vorbei und Youtube gab in einem Blogpost bekannt, dass die Annotations zum 2. Mai abgeschafft werden und dann nur noch Endscreens als Mittel zur CTA zur Verfügung stehen (neben den Infocards natürlich – wie bereits hier beschrieben). Ab dann ist es nicht mehr möglich neue Annotations zu erstellen, bestehende Annotations bleiben jedoch weiter funktionsfähig z.B. in älteren Videos.

Während diese beiden Funktionen immer weiter verfeinert wurden, ist die Nutzung von Annotations wohl um ca. 70% zurück gegangen. Schlaue Youtube Kanalbetreibern wird auch nicht entgangen sein, dass Google im Zuge des ‘Mobile First’ Gedanken Kanäle, die diese Funktionen ausgiebig nutzen besser gewichten wird als diejenigen, die immernoch an Annotations festhalten.

Laut Youtube sorgen Endscreens & Infocards für 7mal mehr Klicks auf Youtube als es bei Annotations der Fall ist. Während immer mehr User Annotations komplett abschalten. Zudem ist die Erstellung von Edscreens in Infocards durch die Standardisierung viel einfacher zu erstellen. Youtube beruft sich dabei auf Rückmeldungen der User.

Alles in allem ein weiterer Schritt in Richtung Mobile First, der die Nutzung der Online Video Plattform so komfortabel wie möglich gestalten. Es zeigt auch deutlich, dass sich selbst ein Primus wie Youtube (bzw. Google) nicht auf seinem Status ausruhen kann und sich ständig den Nutzungsgegebenheiten anpassen muss. Konkurrenten wie Twitch oder Vimeo schlafen nicht und führen selbst ein paar Interessante Funktionen ins Feld.

Mehr Informationen hier im Youtube Creator Blog.

 


Hakan Acarel ist Adobe Certified Expert und ist seit 15 Jahren selbständig als professioneller Videograf & Motion Graphics Artist. Schrieb seine Marketing Diplomarbeit zum Thema “WebTV – Distribution, Marketing und Monetarisierung”. Er arbeitet für namhafte Kunden aus Film, TV & Werbung wie ARD, Endemol, Ufa, RTL, Pixomondo & Saatchi&Saatchi. Er ist Fachautor & Speaker als Experte für Online Video Marketing &Youtube und bloggt über aktuelle Themen im Bereich Videografie, Kameratechnik und MotionGraphics.