Sony A6300 -Unsere TOP 3 Praxistipps

Sony A6300 -Unsere TOP 3 Praxistipps

Die Sony A6300 ist eine sehr beliebte DSLM im Preissegment von 800-1200€.
Ich selbst nutze diese Kamera schon seit ihrem Release und zeige euch heute
wie man die Nachteile der Kamera vermindern oder sogar komplett entfernen kann.

Quelle: Sony.com

1. Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit ist mit ca. einer Stunde im Filmbetrieb sehr gering.
Wer möchte schon ständig den Akku wechseln, erst recht wenn dieser gerade schwer zugänglich ist.
Zum Glück kann man die A6300 über eine Micro USB Schnittstelle während des Betriebes aufladen.
Deswegen ist die günstigste Variante um dieses Problem zu lösen eine handelsübliche Powerbank.

Die professionelle Variante ist ein Batteriegriff der ca. 2-3 Stunden durchhält oder ein Akku Dummy
der zum Beispiel mit einem V-Mount Akku verbunden werden kann und somit einen ganzen Drehtag für Saft sorgt.

2. Überhitzung

Bei HD Aufnahmen wird es wahrscheinlich kaum zu Ausfällen kommen, aber was tun, wenn du zum Beispiel
ein Interview im 4K Modus bei strahlendem Sonnenschein aufnehmen möchtest?

Falls möglich sorgen das Aufklappen des Displays und der Akkuklappe schon für eine etwas bessere Wärmeableitung.
Wichtig zu erwähnen ist aber, dass die in der Sony A6300 verbaute Technik Spritzwasser geschützt ist und deswegen
über keine Lüfter oder Lüftungsschlitze verfügt, die Wärme wird über das Aluminiumgehäuse abgeleitet,
weswegen ein Aluminium – Cage für die Kamera ebenfalls von Vorteil wäre.

Eine besonders große Hitzequelle ist der Akku, es wäre also von Vorteil diesen zwischen einzelnen Takes zu wechseln.
Grundsätzlich ist aber zu sagen, dass ich bisher Problemlos auch mehrmals 29:50 min am Stück Filmen konnte
ohne einen Ausfall dabei gehabt zu haben.

3. Kein Audio Output

Wie so oft bei kompakten DSLM’s hat auch die A6300 keinen Audio Output um den Ton überwachen zu können.
Die einfachste Variante um dieses Problem zu umgehen ist ein Micro HDMI zu VGA/ 3,5mm Klinke Adapter,
mit dem man das Audio Signal abspalten kann.

Eine weitere Variante ist ein externes Aufnahme Gerät, wobei der Ton aber nachträglich synchronisiert werden muss.
Ebenso ist es möglich beide Methoden miteinander zu kombinieren, so hat man später auch ein Sound Backup,
falls mal etwas schief gelaufen ist.

Diese Tipps könnt ihr übrigens auch auf das Nachfolgemodell die Sony A6500 anwenden!