eSport Profis – Die Mega Influencer der Zukunft?

eSport Profis – Die Mega Influencer der Zukunft?

Dass Gaming bei Online Videos gut funktioniert, speziell auf Youtube und Twitch, ist ja nun wirklich nichts neues mehr. Aber dass eSport Profis sich zu den Mega Influencern der Zukunft entwickeln könnten, ist dann doch eine etwas gewagte These. Im Folgenden wollen wir schauen, ob es nicht doch Anzeichen dafür gibt, dass sich diese Aussage bald bestätigen könnte.

 

Fußball Profi vs. Instagram Star?

Auf der aktuellen Top10 Liste aller Instagram Influencer in Deutschland (laut Onlinemarketing.de) finden sich 7 Profi Fussballer! Nur 3 Position werden nicht von Fußballern gehalten (Dagi Bee, Bibi’s Beauty Palace und die Zwillinge, die bis vor kurzem noch niemand kannte).

Was bedeutet das nun? Die treibende Kraft hier ist der Sport! Die Popularität, die der Sportler durch seine Medienpräsenz aufgebaut hat. Wir sind uns einig, dass diese Fußballer sich wohl nur sehr selten mit Instagram Filtern beschäftigen. Oder warscheinlich keine Tutorials posten werden. Höchstwarscheinlich nicht 20 Fotos schiessen bis eines dabei ist, das es wert ist gepostet zu werden. Verglichen mit dem Aufwand den “reine” Instagrammer betreiben um ähnliche Reichweiten aufzubauen sind sie also geradezu untätig. Gepflegt werden die Accounts zudem meist von Social Media Managern, die gerne mal durcheinander kommen und die Fotos bei einem anderen Fußballprofi posten. Gut es ist natürlich immer auch eine Frage der Zielgruppe. Wer eine weibliche Zielgruppe sucht dürfte bei anderen Instagram Stars eher fündig werden. Tatsache ist jedoch dass die Top10 fest in Profi Fußballer Hand sind.

Interessant wird es nun aber wenn man sich die Entwicklung in der eSport Szene ansieht. Nicht wenige Sport Marketing Fachleute sind überzeugt davon, dass Profi eSportler die Mainstream Stars der nahen Zukunft sein werden. Und in manchen Ländern, wie z.B. Südkorea, bereits sind.

 

eSport – der Mainstream der Zukunft

In der ARD Dokumentation “eSport – Vom Schmuddelkind zu Shootingstar” wird deutlich, dass sich eSport bereits mit Riesen Schritten auf den Mainstream zubewegt. Deutsche Fußballvereine beschäftigen sich bereits sehr ernsthaft mit dem Thema. Schalke04 zum Beispiel leistet sich bereits heute eine eSport Mannnschaft. Die Theorie dahinter ist, dass sich die Infrastruktur hinter einer Fußballmannschaft fast 1:1 für eine eSport Mannschaft nutzen lässt. Und die Zahlen dahinter sind mehr als beeindruckend: das Marktvolumen für Computerspiele liegt in Deutschland geschätzt bei 4 Mrd. Euro! Im Vergleich hat die Bundesliga im letzten Jahr “lediglich” 2,6 Mrd. Euro umgesetzt. Laut  Prof. Dr. Sascha L. Schmidt vom Lehrstuhl für Sport & Management der WHU Düsseldorf ist das bereits ein deutlicher Indikator dafür, welchen Stellenwert der eSport bei uns in absehbarer Zukunft erreichen kann.

Es wird erwartet dass die Gaming Branche weltweit in 2017 die 100 Mrd. $ Grenze knacken wird. Deutschland liegt dabei im weltweiten Vergleich auf Platz 5 und ist somit auch international ein wichtiger Markt. Die öffentliche Wahrnehmung des eSport spiegelt das jedoch überhaupt noch nicht wieder.

League of Legends Turnier

 

Immernoch nicht beeindruckt? Richtig interessant wird es wenn man sich die Entwicklung der Preisgelder ansieht. Das Gewinnerteam des höchstdotierten League of Legends Turnieres “The International“, das 2016 in Los Angeles ausgetragen wurde, gewann 9 Mio. Dollar! In Anbetracht der Tatsache, dass eine League of Legends Mannschaft aus 5 Spielern besteht eine sehr beeindruckende Summe. Zumal sich die Preisgelder von “The International” in den letzten 3 Jahren verzehnfacht haben! Zum Vergleich: Die deutsche Fußball Nationalmannschaft, die in Brasilien die Weltmeisterschaft gewann, erhielt 35 Mio. Dollar.

Diese Zahlen sind nur Vorboten dessen, was das Marktvolumen theoretisch bald hergeben könnte. Laut Prof. Dr. Sascha L. Schmidt würden sich von 70 Mio. deutschen die laut Umfragen regelmässig Online sind rund 36 Mio. selbst als Gamer bezeichnen! Das sind doppelt so viele Gamer als es Autofahrer in Deutschland gibt!

League of Legends - The International

 

Kein Wunder, dass sich Profivereine bereits jetzt positionieren, um auf diesem Markt zukünftig perfekt aufgestellt zu sein. Natürlich hat man diese Zeichen auch in den USA längst erkannt. So gibt es zum Beispiel an der amerikanischen Robert Morris Universität ein League of Legends Stipendium inklusive einem eigenen eSport Koordinator. Einige renommierte U.S. Universitäten leisten sich bereits eSport Teams wie zum Beispiel die University of British Columbia oder die University of Maryland! Wenn man sich bewusst macht, dass die U.S. Uni Mannschaften die Kaderschmieden für den Profisport der Nordamerikanischen Profiligen wie NFL, NBA und MLB sind, kann man sich ausmalen welche Dimensionen das sehr bald annehmen kann.

 

Der nächste Top Influencer also ein Gamer?

Ob man nun unbesehen auch für die Entwicklung der Influencer diesen Zusammenhang herstellen kann ist schwer zu sagen. Schliesslich ist es im Mutterland des eSport Südkorea, wo eSport Profis absolute Superstars sind, keineswegs so, dass die Top Instagram Plätze von eSportlern belegt sind. Die sind fest in der Hand von K-Pop Musikern. Andererseits findet sich dort in den Top10 aber auch kein Youtuber wie hierzulande.

In welche Richtung sich das ganze bereits heute entwickelt ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Und die Tatsache dass sich U.S. Unversitäten und deutsche Profi Fußballverein mit viel Enthusiasmus und finanziellem Einsatz mit diesem Thema beschäftigen zeigt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir in den Mainstream Medien ein großes eSport Event bejubeln werden.

Leage of Legends eSport Profi Gamer

 

LE[VIDEO]NERDS – DER VIDEO PODCAST – Die perfekte Drohne für Videografen

LE[VIDEO]NERDS – DER VIDEO PODCAST – Die perfekte Drohne für Videografen

Eine Drohne ist mittlerweile ein Muss für jeden Videografen. In der heutigen Podcast Folge von Le[Video]Nerds sprechen wir über die aktuellen Drohnen, was sie unterscheidet und welche die besten Wahl ist.

 

 

Welche Drohne für welchen Einsatz?

Für jeden Einsatz gibt es das richtige Modell. Ob für den Gelegenheitsfilmer (mit Drohnen) oder professionellen Einsatz, die Hersteller bieten das perfekte Modell für jedes Szenario. Wie verschaffen uns einen groben Überblick über verschiedene Modellkategorien und wie man sich für die jeweilige Modellklasse entscheidet.

 

DJI Mavic Pro

DJI Mavic Pro Kamera Drohne

DJI Mavic Pro

Die DJI Mavic Pro ist die beste Wahl für den Videografen, der gelegentlich eine Drohnenaufnahme machen möchte und nicht unbedingt die absolut beste Bildqualität sucht.

Was nicht bedeutet dass die Aufnahmen der Mavic Pro minderwertig sind. Die Bildqualität ist von der Phantom 4 kaum zu unterscheiden. Nebeneinander betrachtet zeigen sich aber doch minimale Unterschiede. Für gelegentliches Filmen, z.B. eine Totale, als Opener oder Abschlussbild absolut ausreichend.

Durch die kompakte Bauweise lässt sich die Mavic Pro immer mitnehmen und man ist vorbereitet, auch wenn sich spontan eine Gelegenheit für einen schöne Aufnahme bietet. Deswegen ist sie auch perfekt als Zweit-Drohne, die man immer dabei haben kann. Sowohl die Ausleger als auch die Propeller (!) lassen sich einklappen.

  • + extrem kompakte Bauweise
  • + 7 Kilometer Reichweite
  • – leicht unscharfes Bild

 

DJI Phantom 4 Pro

DJI Phantom 4 Pro

Der ambitionierte Drohnenfilmer ist mit der Drohne aus der beliebten Phantom Serie bestens bedient. Die DJI Phantom 4 Pro besticht im Vergleich zur normalen Version durch diverse Funktionen, die durchaus einen Mehrwert bieten. So ist es mit der Pro Version möglich 4k in bis zu 60p zu filmen. Die Kamera ist deutlich verbesser (1 Zoll Sensor) und bietet bis zu 12 Blendenstufen. Da bei Drohnenaufnahmen oft Sonnenunter- bzw. Aufgänge im Spiel sind, ist der Dynamikumfang doch manchmal ein Faktor.

Zudem schützen die Sensoren die Drohne nun runherum wohingegen die “normale” Version nur Kollisionswarnung nach vorne bietet. Durchaus überlegenswert, denn eine Mavic Pro bietet keinen solchen ausgiebigen Schutz.

Obendrein bringt die Phantom 4 Pro ihr Display gleich mit und muss nicht mit einem eigenen Bildschirm (z.B. Smartphone oder Tablet) ausgestattet werden. Dieser schlägt aber auch wieder mit einem satten Aufpreis zu Buche. Insgesamt doch ein umfangreiches Paket zu einem zugegeben stolzen Preis verglichen mit einer Mavic Pro.

  • + Display eingebaut
  • + Kollisionssensoren rundherum
  • + 4K mit bis zu 60p
  • + 1 Zoll Sensor bis 12 Dynamikstufen
  • – deutlich teurer als die normale Version

 

GoPro Karma

GoPro Karma Kamera Drohne

GoPro Karma

Wer oft mit den beliebten Kamera arbeitet bekommt mit der GoPro Karma ein interessantes rundum sorglos Paket geboten. Mit der GoPro Hero 5 (kostet extra) bekommt man ein sehr ausgereiftes Kamerasystem das sich vielfältig einsetzen lässt.

Der Clou dieser Drohne ist jedoch der Karma Grip, ein einhand Gimbal der sich einfach aus der Drohne herausziehen lässt, um mit der Hero einfach aus der Hand weiterzufilmen. Ein sehr schlaues modulares System, das in dieser Form an die Kombination DJI Inspire 2 & X4/X5 Kamera erinnert, die sich auch an den DJI Osmo Gimbals betreiben lassen.

Wer sich nicht allzuviele Gedanken über Kameras und Drohnen machen möchte und einfach drauf los filmen will, ist hier gut aufgehoben. Es sei jedoch gesagt, dass GoPro (Stand November 2016) zuletzt große qualitätsprobleme mit der Karma hatte. Nicht verwunderlich, da GoPro erst mit dieser Drohne in dieses Segment eingestiegen ist. Bleibt abzuwarten wie schnell GoPro die Kinderkrankheiten aus der Welt schaffen kann.

  • + gutes Allround System
  • + ausgereiftes Kamerasystem mit der GoPro Hero 5
  • + gleichzeitig ein einhand Gymbal zur einhand Bedieung
  • – zuletzt technische Schwierigkeiten / große Rückrufaktion
  • – mit der Hero5 nicht gerade günstig (nur als Drohne betrachtet)

 

Yuneec Typhoon H Pro

Yuneec Typhoon H Hexacopter Kamera Drohne

Yuneec Typhoon H Hexacopter

Die Typhoon Dronen von Yuneec sind sehr interessant, da sie eine günstige Alternative zu DJI Drohnen bieten und mit sehr vielen Funktionen ausgestattet sind. Die Typhoon Serie besticht durch ein 6-Rotoren System und entsprechender Ausfallsicherheit. Wenn ein Rotor ausfällt kann man die Drohne trotzdem noch sicher landen. Eine Phantom 4 z.B. ist bei einem Rotorausfall nicht mehr zu steuern.

Zudem lässt sich die Kamera frei im 360 Grad Winkel drehen und ist dabei nicht beschränkt, was bei der Inspire der Fall ist. Die Kamera bei der Inspire muss nach einer kompletten Umdrehung wieder zurück bewegt werden.

Auch hier ist das Display in die Fernbedienung integriert und wartet mit diversen Automatikprogrammen auf, die das Fliegen deutlich erleichtern. Auch hier ist ein Kollisionswarnsystem nach vorne Verbaut, dass zumindest im Vorwärtsflug vor Hindernissen warnt.

Bei der Typhoon H sind die Ausleger auch einklappbar, was den Hexacopter trotz 6 Rotoren recht kompakt transportieren lässt.

Eine zusätzliche Besonderheit ist die Intel Real Sense Technologie (was ein besonders präzises Scanne der Umgebung ermöglicht) und eine zusätzliche Ferbedienung, die eine sehr exakte Verfolgung von Objekten ermöglicht. DJI greift hierbei via Software auf eine Bilderfassung zurück, die nicht immer Einwandfrei funktioniert.

  • + Hexakopter mit Ausfallsicherheits-System
  • + Intel Real Sense Sensoren
  • + 360 drehbare Kamera (inkl. Automatik Funktion)
  • + zusätzliche Fernbedienung zur Objektverfolgung
  • + sehr günstig im Vergleich zu ähnlichen DJI Drohnen
  • – geringere Reichweite und Höhe
  • – Kamera nicht immer zuverlässig (Schärfe, Weißabgleich)
  • – etwas weniger hochwertige Verarbeitung (irgendwo muss der Preis herkommen)

 

DJI Inspire 2

DJI Inspire 2

DJI Inspire 2

Wer auch nur ansatzweise mit dem Profilager liebäugelt kommt an der neu vorgestellten DJI Inspire 2 nicht vorbei. Aluminium / Magnesium Gehäuse, SSD Datenträger, optionale RAW Kamera, zweitkamera für den Piloten, zweitakku für Ausfallsicherheit und längere Flugdauer und eine Maximalgeschwindigkeit von 108 (!!) km/h sind nur ein paar der beeindruckenden Eckdaten der neuen Inspire.

Der “Facelift” der Inspire Serie beeindruckt mit Profifunktionen und sinnvollen Ergänzungen, die kaum noch Wünsche offen lassen, es sei denn man will eine große Kino Kamera in die Lüfte heben, was dann nur noch mit der größeren Klasse wie z.B. den Matice Drohnen möglich wäre.

Der modulare Aufbau, um die X5 Kamerasystem aufzunehmen bietet zudem die Möglichkeit diese RAW Kamera an einer DJI Osmo für stabilisierte Handaufnahmen zu betreiben. Und dann diese Kamera mit der Inspire 2 für Luftaufnahmen zu nutzen.

Um jedoch das volle Potenzial dieses Systems auszuschöpfen, ist jedoch ein vielfaches des sehr attraktiven Basispreises notwendig. Dann bekommt man allerdings ein System, dass im Hinblick auf professionelle Drohnenaufnahmen so gut wie keine Wünsche mehr offen lässt.

 

  • + sehr hochwertige Verarbeitung
  • + modulare Bauweise für professionelle Leistung
  • + Fluggeschwindkeit bis zu 108 km/h für dynamische Aufnahmen
  • + X5 Kamerasystem mit RAW Aufnahmen (Cinema-DNG) und Micro Four Thirds Wechselobjektiven
  • + Dual Batteriesystem zur Ausfallsicherheit
  • + SSD Speichersystem
  • + fixe Frontkamera für den Piloten unabhängig von Hauptkamera
  • – hoher Preis in maximaler Ausbaustufe

 

Fazit

Der ambitionierten Videograf, der gelegentlich Luftaufnahmen benötigt ist mit der DJI Mavic Pro bestens bedient. Diese lässt sich immer mitnehmen und spontan einsetzen, da sie mit dem klappbaren Rotoren und Auslegern in Sekunden Einsatzbereit ist. Die Bildqualität ist dabei für den gewöhnlichen Einsatz absolut ausreichend.

Wer sich mehr auf das Thema Drohnenfotografie- und Videografie einlassen möchte, sollte sich die DJI Phanton 4 Pro genauer anschauen. Wer ggf. auch Aufnahmen für Kunden machen möchte liefert mit dem verbesserten Kamerasystem auf jeden Fall gute Ergebnisse ab.

Ein gutes Alround System ist die GoPro Karma. Es bleibt allerdings abzuwarten wie schnell GoPro die Kinderkrankheiten dieses neuen Systems ausbessern kann.

Eine gute Alternative in Punkto Preis-Leistung ist die Yuneec Typhoon H. Sie bietet zu einem absoluten Kampfpreis Leistung, die bei DJI nur mit der DJI Inspire 1 möglich ist (z.B. frei schwenkbare 360 Grad Kamera).

Wer sich als professioneller Videograf versteht und absolute Profi Aufnahmen in der Luft erwartet kommt aktuell nicht an der DJI Inspire 2 vorbei. Selbst die Fachwelt war von diesem Facelift der Inspire Modellserie sehr positiv überrascht, die absolut keine Wünsche mehr offen lässt.

Adobe Premiere Pro – einfach erklärt – 5 Szenarien für Fortgeschrittene

Adobe Premiere Pro – einfach erklärt – 5 Szenarien für Fortgeschrittene

Das Arbeitsmaterial zu diesem Videoschnitt mit Premiere Pro Tutorial kannst du hier über den Download Button (Google Drive) kostenlos runterladen:

DOWNLOAD BEISPIELVIDEOS

 

Videoschnitt mit Adobe Premiere Pro

Wir haben im Videoschnitt Einsteigerkurs nun erste Schritte mit Premiere Pro unternommen und wollen uns jetzt mal anschauen, welche Typischen Aufgabenstellungen immer wieder beim Videoschnitt zu bewerkstelligen sind.

In diesem Aufbaukurs überspringen wir zunächst einmal die Schnittwerkzeuge. Es liegt zwar nahe sich diese als erstes anzuschauen. Aber meiner Erfahrung nach, ist das ein viel zu schwerer Einstieg und nimmt einem gleich am Anfang den Spass an der Sache. Wir hatten uns im Einsteigertutorial bereits angeschaut wie man Clips einfach arrangiert und zurecht schneidet. Fürs Erste soll uns das erstmal reichen.

 

Farbkorrektur

Beim Videoschnitt geht es recht schnell darum, das aufgenommen Material zu bearbeiten und dem Video einen bestimmten Look zu geben. Dabei ist es sehr praktikabel das in 2 Teile aufzuteilen, die Farbkorrektur und den Farblook (auch Color-Correction und Color-Grading). Hierbei wird das Material im ersten Schritt “angeglichen“, grobe Ausreisser wie Über/Unterbelichtung, Farbstiche etc. werden korrigiert. Das Material wird also ausbalanciert.

Im 2. Schritt bekommt das Video einen Farblook anhand eines LUTs (Look-Up-Table). Es gibt einige kostenpflichtige LUTs aber Premiere Pro kommt mittlerweile auch mit einer beachtlichen Anzahl an LUTs daher, die man sich nur noch im Lumetri Panel anhand der neuen Vorschau aussuchen muss.

Im letzten Schritt des Tutorials schauen wir uns die Lumetri Scopes an, die uns genaue Rückmeldung darüber geben, ob die Farben passen und ob man ggf. noch Farbstiche entfernen muss. Die Scopes sind sehr hilfreich, wen man nicht an einem kalibrierten Bildschirm arbeitet und sich auf den visuellen Eindruck nicht 100% verlassen kann.

 

Geschwindigkeit

Ein beliebtes Stilmittel beim Schnitt sind sogenannte Speed-Ramps. Das beschleunigen und abbremsen der Abspielgeschwindigkeit. Jedoch nicht zu verwechseln mit Slow-Motion. Eine schnelle Lösung dafür und was man speziell bei Slow-Motion beachten muss erfahrt ihr in diesem Kapitel.

 

Bild-in-Bild

Eine weitere Fragestellung die beim Schnitt mit Premiere Pro relativ schnell auftaucht, wie kann ich denn ein Bild-in-Bild erzeugen. Ich zeige dir 3 verschiedene Möglichkeiten das in Premiere Pro zu lösen.

 

Verwacklungen stabilisieren

Es gibt eigentlich kaum ein Video (zumindest bei der Arbeit als Videograf) wo es nicht notwendig wird die eine oder andere Aufnahme einmal zu stabilisieren. Zumal man im 1-Mann Setup nicht immer mit einem Rig oder gar einem Gimbal bzw. einer Steadicam filmt. Hier sind 3 praktische Tips wie man butterweiche Aufnahmen im Schnitt erzeugt, selbst wenn das Ausgangsmaterial stark verwackelt ist.

 

Audio bearbeiten

In Premiere Pro 2017 haben nun 2 Filter Einzug gehalten, die bisher nur Adobe Audition vorbehalten waren. Glücklicherweise sind es genau diese 2 Filter, die mich bisher gezwungen haben den “Roundtrip” von Premiere Pro zu Audition und zurück zu gehen. Das gehört mit der 2017 Version nun der Vergangenheit an. Mit “Dynamics Processing” und “Parametric Equalizer” lassen sich Audioaufnahmen nun sehr schnell und komfortabel bereinigen und aufwerten.

 

Arbeitsmaterial

Die hier gezeigten Videos können über den Download Button runtergeladen werden, um jeden Schritt selbst noch einmal nachzuvollziehen und den Lerneffekt zu steigern. Die Aufnahmen wurden übrigens hauptsächlich mit der Panasonic GH4 erstellt. Die Aufnahmen im Kapitel “Verwacklung” mit der Sony A7S II.

 

Adobe Premiere Pro einfach erklärt – in 15 Minuten zum ersten Videoschnitt

Adobe Premiere Pro einfach erklärt – in 15 Minuten zum ersten Videoschnitt

Die Beispielvideos zum Tutorial “Premiere Pro einfach erklärt” kannst du dir hier über den Download Button runterladen:

DOWNLOAD BEISPIELVIDEOS

 

Der erste Schnitt mit Adobe Premiere Pro

Videos mit Adobe PremierePro schneiden zu lernen ist gar nicht schwer. Und selbst Profi-Tools wie Adobe Premiere Pro sind einfach zu erlernen, wenn man den richtigen Einstieg findet.

Wenn du absoluter Anfänger bist und Premiere noch nie benutzt hast, erkläre ich dir in diesem Video Schritt-für-Schritt, wie du in 15 Minuten dein erstes Video schneidest und ausspielst.
Zudem zeige ich dir, wie du schnell einen Text für dein Video erstellst und einfügst.
Die gezeigten Beispielvideos bekommst du als Download, sodass du allen Schritten genau folgen kannst.

Wenn sich dabei fragen ergeben, gerne in die Kommentare damit. Ich beantworte sie schnellstmöglich.

 

In den folgenden Videos dieser Reihe zeige ich euch weiter Beispiele mit Adobe Premiere Pro und wie ihr Stück für Stück die Werkzeuge optimal nutzen könnt. Zudem vertiefen wir verschiedene Themen wie Ton & Audiobearbeitung, Farbkorrektur, Grafikanimation und die Anbindung an Adobe After Effects.

Die Arbeit mit PremierePro kann schnell komplex werden. Umso wichtiger ist es einen Einstiegspunkt zu finden, ohne sich dabei zu überfordern. In meiner Tutorialreihe will ich versuchen, diesen “sanften” Einstieg zu vermitteln. Trotzdem werden wir uns aber Stück für Stück immer weiter an professionelle Anforderungen herantasten. Von Materialimport / export über Ausspielung bis hin zu Texteinblendungen und Grafik werden dabei alle wichtigen Teilbereiche von Premiere abgedeckt.

Auch die Anbidung an After Effects wird dabei abgedeckt. Als 1-Mann Produktion, wie man es als Videograf heutzutage ist, entfaltet man die volle Schlagkraft der Adobe Programme erst, wenn diese perfekt ineinander greifen und im Zusammenspiel einen sehr produktiven Workflow ergeben.

In meiner über 15-jährigen Arbeit als professioneller Videograf und als Adobe Certified Premiere Expert ergaben sich eigentlich sämtliche Szenarien, die ein Cutter mit Premiere bewältigen muss. Aus dieser Erfahrung und mit einem großen Pool an Material, das wir für die Tutorials verwenden können, möchte ich produktive Szenarien aufzeigen, die das Erlernen und Entwickeln von Schnittfähigkeiten mit Adobe Premiere Pro zu einem Kinderspiel machen.

 

Die Geheimwaffe für Facebook & Co. – quadratische Videos (kostenloses Preset für Premiere und AfterEffects)

Die Geheimwaffe für Facebook & Co. – quadratische Videos (kostenloses Preset für Premiere und AfterEffects)

Spätestens seit Videoseiten wie NowThis oder Tasty große Erfolge mit gigantischen Reichweiten auf Facebook und Instagram feiern ist klar: quadratische Videos funktionieren. Und das oft besser als im gewohnten 16:9 Format. Warum ist das so? Wie erstellt man quadratische Videos? Und warum funktionieren sie so viel besser? Hier nun ein paar Antworten, praktische Tips mit Praxisbeispielen und einem kostenlosen Preset Download für Adobe After Effects und Premiere Pro!

Die Zeiten in denen sich ein Filmemacher über Auflösungen, PAL oder NTSC den Kopf zerbrechen musste sind glücklicherweise vorbei. Seit dem Siegeszug von HD ist alles viel einfacher (und einheitlicher) geworden. Und da 4K vorerst nur eine Rolle für Film & TV und als Zwischenerzeugnis zur Postproduction spielt, ist es bei Onlinevideos recht einfach: 720p oder 1080p.

Aber gerade die Verbreitungswege für Online Videos ändern sich ständig und so muss man sich mit immer neuen Rahmenbedingungen auseinandersetzen. An dieser Stelle sei z.B. Snapchat erwähnt. Das Smartphone spielt in dieser Entwicklung eine große Rolle. Denn die Notwendigkeit für quadratische Videos hat ganz viel mit dem Onlinevideokonsum auf mobilen Endgeräten (genauer Smartphones) zu tun. Aber schauen wir uns das mal genauer an.

 

Funktioniert das wirklich? Ein Praxisbeispiel

Wie gut das tatsächlich funktioniert schauen wir uns folgendem Beispiel an. Im April 2016 betreute ich mit meinem Team einen Kunden aus der Fitnessbranche auf der weltgrössten Fitnessmesse FIBO. Dort haben wir auf dem Stand einige Interviews durchgeführt, unter anderem mit dem amtierenden Mr. Olympia Phil Heath.

Mit dem Video vom Interview haben wir ein kleines Experiment durchgeführt. Zuerst haben wir es ganz normal im 16:9 Format auf Facebook gepostet, ohne Untertitel (die Untertitel werden im Anschluss noch wichtig). Das Video im normalen 16:9 Format hat (Stand: 26.11.16) 2949 Views. Das gleiche Video im quadratischen Format jedoch, das kurz danach gepostet wurde, hat 32.515 Views! (siehe unteres Bild).

>> Ein Plus an Views von genau 1000% !! <<

 

Ohne jegliche Werbung und bei einer verhältnismässig geringen Gesamtreichweite der Seite (23.871 Facebook Likes – Stand 26.11.16).

 Empire Sports Facebook - Fibo 2016 Screenshot

Dazu ein paar Fakten: quadratische Videos werden mit einer 67% höheren Warscheinlichkeit bis zum Ende angesehen. Und die VTR (view through rate) der ersten 10 Sekunden ist 54% größer als bei 16:9 Videos. Das erklärt die extremen View Unterschiede von unserem Beispiel. Aber es gibt noch einen anderen Grund. Untertitel! (siehe weiter unten).

 

Die Analyse

Mit einem 16:9 Video, das in einem Facebook oder Instagram Feed angezeigt wird (die bekannterweise vertikal verlaufen) deckt das Video nur ca. 32% des Bildbereiches ab. Konkurriert also mit knapp 68% des restlichen Bildbereiches. Wenn man nun das Video im Vollbild betrachten wollte, müsste man das Smartphone um 90 Grad drehen. Nur ca. 20% der User tun das regelmässig, um Videos im Vollbild zu betrachten.

Schaubild quadratische Videos auf Smartphones

Mit einem quadratischen Video vereint man also das beste aus beiden Welten. Man deckt einen weit größeren Bildbereich (ca 57%) im Vergleich zu einem 16:9 Video ab. Und muss dabei das Smartphone auch nicht drehen. Eine viel angenehmere User Experience. Ein positiver Nebeneffekt: man hat als Betrachter das Gefühl viel näher dran zu sein, durch den Beschnitt (Adobe After Effects Tutorial dazu am Ende des Artikels).

 

Mehr Aufmerksamkeit auf Facebook & Instagram durch Untertitel

Auf beiden Plattformen werden Videos automatisch abgespielt, es sei denn man hat das explizit in den Voreinstellungen ausgeschaltet. Der Ton ist dabei jedoch zunächst stumm geschaltet. Durch Texteinblendungen erhöht sich die Chance, die Aufmerksamkeit des Nutzers zu gewinnen um ein Vielfaches. Die Warscheinlichkeit erhöht sich, dass der User bei dem Video “hängen bleibt”, um es weiter anzusehen. Diese Technik wurde besonders durch NowThis und Tasty populär. Zudem können so zusätzliche Informationen eingeblendet werden oder die Sprecherstimme visualisiert werden.

Empire Sports Screenshot mit Untertitel

Hierbei werden zusätzlich Schlüsselworte farblich hervor gehoben, um die Aussage noch weiter zu verdichten und Aufmerksamkeit zu erregen. In diesem Fall sind die Worte “selbst glauben” in rot hervor gehoben (siehe Bild oben).

 

Wie kommt Youtube dabei ins Spiel?

Auf den ersten Blick hat dieses Phänomen nichts mit Youtube zu tun. Weil dort bis jetzt kein Feed in der Form wie auf Facebook und Instagram existiert. Bis jetzt. Denn Youtube CEO Susan Woicicki hat bei einer Keynote auf der VidCon 2016 geradezu beiläufig angekündigt, die Interaktion der Youtuber mit den Zuschauern mit zusätzlichen Funktionen zu verbessern. So wird es z.B. möglich sein in den Kommentaren GIFs einzubinden. Ob diese Initiative Youtube mehr in Richtung Social Media Plattform zu verändern irgendetwas mit dem Scheitern von Google+ als Facebook Konkurrent zu tun hat, ist nicht überliefert. Denn eigentlich ist es nur logisch, Youtube mehr in Richtung Facebook zu verändern und so die Interaktion zu erhöhen. Erst recht da Facebook offensiv versucht, die Video Fähigkeiten der Plattform zu verbessern.

 

Quadratische Videos in Adobe Premiere Pro und After Effects erstellen (mit kostenlosem Preset Download)

Gut aber wie erstellt man nun quadratische Videos? Im Prinzip muss man nur 2 Dinge beachten: die Bildbereiche die im späteren Video zu sehen sein sollen, müssen im sichtbaren Bereich sein (quadratischer Bereich in der Mitte). Und das Video muss in quadratischer Auflösung ausgespielt werden. In unserem Beispiel 1080×1080 Pixel. Dazu gibt es eine kostenlose Vorlage für After Effects und Premiere Pro zum Download weiter unten. Wie so ein Video erstellt wird demonstriere ich euch in diesem kurzen Tutorial:

 

Instagram erstellt doch automatisch quadratische Videos

Ja Instagram Videos werden automatisch quadratisch zugeschnitten. Und genau das ist das Problem. Bildbereiche die sich beim Dreh am Bildrand abspielen, werden einfach abgeschnitten. Es wird also notwendig einzelne Clips in den mittleren Bereich zu verschieben (siehe Video). Zudem gibt es diesen Automatismus bei Facebook nicht. Man muss es also erzwingen indem man das Video direkt quadratisch ausspielt. Der Vollständigkeit halber sei zudem erwähnt, dass Instagram Videos nur 60 Sekunden lang sein können (Stand Nov. 2016).

 

Preset Download

Das im Tutorial erwähnte Preset über den Download Button (Google Drive) kostenlos herunterladen:

DOWNLOAD PRESET

 

Fazit

Längst werden über 50% der Online Videos auf mobilen Endgeräten konsumiert. Für 2017 wird ein Wert von annähernd 60% prognostiziert. Das und nicht zuletzt das nächste Google Update, das die Priorität ganz klar auf mobile traffic setzt (offizielle Devise “mobile first”) machen es umso wichtiger, sich mit solchen Mechanismus der Onlinevideo Nutzung Plattform-spezifisch auseinanderzusetzen. Es wird sich nichts daran ändern, dass 16:9 das gängige Seitenverhältnis für Bildschirme und Videos ist. Auch Instagram und Snapchat mit der Vertikalansicht werden in absehbarer Zeit nichts daran ändern. Zumal das viel eher dem natürlichen Sichtfeld des Menschen entspricht. Aber als Videograf und Online Video Produzent macht es Sinn, die Inhalte nicht nur auf verschiedenen Plattformen zu verbreiten. Sondern auch das ideale Format zu wählen. Abschliessender Tip: Die hier beschriebenen Tips sind auch für Twitter Videos (maximale Länge aktuell: 140 Sekunden) anwendbar!

 

Influencer im Gespräch – mit Janine Pink (Köln 50667)

Influencer im Gespräch – mit Janine Pink (Köln 50667)

Nachdem die Arbeit erledigt war und wir ein paar Schnappschüsse für ihren Instagram Account im Kasten hatten, habe ich die Chance genutzt und mit Janine bei einer heissen Tasse Tee ein bisschen über Influencer Marketing gesprochen. Wie hat sie ihre Reichweite aufgebaut? Wie vereinbart sie das mit ihrem Drehplan? Gibt es Vorgaben von der Produktionsfirma? Gibt es Konkurrenzsituationen mit Kollegen oder gar “normalen” Influencern? (also diejenigen, die nicht im TV zu sehen sind).

 

 

Prioritäten setzen

Es ist ja mittlerweile ein Vollzeit Job einen größeren Instagram Account zu pflegen. Erst recht wenn man bisher keine Unterstützung dabei hatte. Janine ist seit 4 Jahren Teil der Dokusoap Köln 50667 auf RTL2 und muss ganz klar Prioritäten setzen wenn es darum geht ihre Social Media Accounts zu bespielen. Schliesslich kann sie den Drehplan nicht einfach über den Haufen werfen, wenn sie grade mal snappen muss. Bei uns ist das glücklicherweise etwas entspannter und so konnten wir in einer Drehpause die Zeit nutzen, um ein kleines Set mit 3 Outfits für ihren Accounts zu fotografieren.

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TV oder Instagram Star?

Ob man nun täglich im deutschen Fernsehen zu sehen ist oder einen Social Media Accounts mit millionen Reichweite aufbaut, letztendlich geht es um den “Marktwert”. Und dieser will gut aufgebaut sein. Das als TV-Star jedoch beides unter einen Hut zu bringen, bedarf ziemlich viel Geschick in der Terminplanung. Erst recht wenn man nicht in Köln wohnt (wie Janine) aber dort jede Woche drehen muss. Trotzdem ist es selbst für einen TV-Star wichtig, die Social Media Präsenz zu pflegen und die Reichweite stetig auszubauen.

 

Ich bin kein Fotograf

Ich werde ja nicht müde zu betonen, dass ich kein Fotograf bin (sondern Videograf). Unsere Profifotografin Niki Romczyk (www.atelierbildschoen.de) hatte jedoch andere Verpflichtung und so musste ich mal wieder einspringen. Das ist aber speziell für Instagram ganz sinnvoll, denn die Bilder sollten nicht allzu professionell sein. Wir halten uns deswegen bei den “Tagessets” bewusst zurück was den Aufwand der Bilder angeht. Zumindest im Fashion / Fitness / Lifestyle Bereich. Es wundert also nicht, dass z.B. die Bilder von Pamela Reif zum Grossteil nach wie vor von ihrem Bruder gemacht werden, obwohl da das Budget für Profifotografen definitiv drin sein sollte mittlerweile.

 

Janine Pink Instagram Bilder

 

Qualität vs. Quantität

Da es hierbei nun um die Instagram Bilder für ihren Account ging, zum Abschluss noch ein konkreter Tip für Instagram Fotos: Auch bei Instagram ist es wichtig, regelmässig und häufig zu posten (am besten mindestens 2x am Tag). Im Gegensatz zu Youtube ist bei Instagram die Qualität der Bilder jedoch sehr wichtig. Andererseits sollten sie nicht zu sehr hochglanzmässig sein, da dann die Authentizität leiden könnte. Wenn es zu werblich und hochwertig aussieht, schiesst man schnell über das Ziel hinaus.

Die Bilder sollten irgendwo zwischen Schnappschuss und High-End Fotografie sein. Eine Einsteiger DSLR Kamera (wie z.B. die Canon 750D) reicht dabei völlig aus. Eine Basis-Bearbeitung (Haarsträhnen, Kratzer, Pickel) und der für das Instagram Profil festgelegte Bild-Look reichen aus. Ja es macht durchaus Sinn, dass das Profil einer konstanten Bildsprache folgt. Hier in diesem Fall haben wir mit der Sony A7SII fotografiert. Mit der Zoom Optik SEL 24-240 die ich eigentlich zu 95% auf der Sony Kamera drauf habe. Eine gute Universaloptik für z.B. Eventvideos von Weitwinklig bis 240mm Tele. Und eben für solche Instagram Strecken sehr gut geeignet, weil man schnell einen großen Brennweitenbereich abdeckt.

Der Bildlook wurde mit VSCO Cam und dem HB2 Filter erstellt. Ein sehr beliebter Filter unter Top Instagrammern. HB2 und P5 benutzen wir in solchen Fällen sehr oft.Die genauen Einstellungen (Farbtemperatur, Sättigung, Schattenfarbe etc.) demnächst hier in einem der Blogbeiträge oder im Vlog auf dem Zweitkanal (siehe oben).