Das Vimeo Panel für Adobe Premiere Pro

Das Vimeo Panel für Adobe Premiere Pro

Nachdem Adobe mit der Beta des Social Video Panels für Premiere Pro vorgelegt hat, zieht nun Vimeo mit einem eigenen Panel nach und hat das Vimeo Panel für Adobe Premiere veröffentlicht. Damit ist es nun möglich Projekt direkt aus Premiere auf Vimeo zu veröffentlichen.

 

Vimeo Panel Upload Dialog

Vimeo Panel Upload

Vimeo Panel PremierePro

Vimeo Panel PremierePro

Man muss lediglich das kostenlose Vimeo Panel herunterladen und installieren. Das Panel wird über “Window > Extensions > Vimeo” aktiviert. Sobald man hier die Vimeo LogIn Daten angegeben hat, lassen sich Premiere Projekte nun direkt auf den eigenen Vimeo Kanal hochladen. Dabei lassen sich diverse Informationen direkt beim Upload eingeben wie z.B. der Titel oder die Auswahl des Presets.

Eine interessante Funktion die beim Vorstellungsvideo nicht sofort deutlich wird ist die berücksichtigung des In- und Out Points des Premiere Projektes.

 

 

Verbesserter Vimeo Panel Workflow mit der Vimeo Review Page

Ein konkreter Grund für die Nutzung des Panels dürfte jedoch sein, dass man dies als Vimeo Pro & Business Nutzer nun mit der neuen Review Page von Vimeo kombinieren kann. Über das Panel lässt sich nun direkt eine Review Page anlegen, über die z.B. Änderungwünsche und Kommentare zum Video Zeitgenau eingeben und austauschen lassen. Ein sehr nützliches Workflow Tool, das ich selbst schon konkret einsetzen konnte.

Vimeo Panel Review Page

Vimeo Panel Review Page

Insgesamt ein weiterer Evolutionsschritt der Integration von Vimeo in den Premiere Pro Workflow. Während die Durchlaufzeiten von Projekten vor allem im Online Video Umfeld immer kürzer werden, ist jedes Werkzeug, dass die Projektabwicklung vereinfacht eine willkommene Verbesserung. Während Video Collaboration Lösungen wie z.B. Frame.Io vollständige Software Lösungen darstellen, die mit entsprechenden Kosten einhergehen, sind Erweiterungen wie das Panel von Vimeo kleine Helfer, die diese Kollaborationsfunktionen direkt in die Schnittsoftware hineintragen. Wer schon einmal verschiedene Versionen von verschiedenen Videos auf die gängigen Plattformen in ihren ganz eigenen Formaten hochladen musste, kann davon ein Lied singen. Wir werden das Panel jedenfalls einem ausgiebigen Test unterziehen und an dieser Stelle darüber berichten.

Das Vimeo Panel für Premiere Pro kann hier kostenlos heruntergeladen werden: https://join.vimeo.com/adobe-premiere-panel/

 

 

Video Review – Vimeo veröffentlich Schnitt Kollaboration

Video Review – Vimeo veröffentlich Schnitt Kollaboration

Vimeo veröffentlich ein weiteres Werkzeug, um kollaborative Videoprojekte weiter zu vereinfachen. Mit Video Review ist es nun möglich Rohschnitte und Vorversionen zu verschicken, um diese mit Anmerkungen und Notizen zu versehen.

Anmerkungen können in Form von Kommentaren an entsprechender Stelle (also Laufzeit) des Videos hinzugefügt werden. Der Fokus liegt dabei auf einer einfachen, fast minimalistischen, Bedienung, die sich nahtlos in die bisherige Vimeo Oberfläche einfügt.

 

Vimeo-Review Anmerkung

(Video Review Anmerkung)

Die Anmerkungen können dabei in Echtzeit beantwortet werden und sind zudem per Klick mit dem entsprechenden Zeitindikator verbunden. So lässt es sich ganz einfach mit eine Klick durch die Liste von Anmerkungen navigieren, um z.B. Änderungswünsche abzuarbeiten. So ist es viel einfach als z.B. eine Email mit Änderungen abzuarbeiten, die nicht direkt mit dem Video verbunden ist. Man muss sich die zu bearbeitende Stelle im Video mühsam selbst suchen.

 

Änderungsliste leicht gemacht

 

Video Review - ToDo Liste

Dabei kommt eine weitere nützliche Funktion ins Spiel: die ToDo Liste. Die hinterlassenen Kommentare lassen sich bequem in eine To-Do Liste umwandeln, die anzeigt welche Punkte bereits abgearbeitet sind. Vorbei sind die Zeiten, in denen Emails ausgedruckt und erledigte Aufgaben durchgestrichen werden mussten.

 

Vimeo - seamless video review

Alles in Allem ist Vimeo Video Review eine sinnvolle Erweiterung der Video (Hosting) Plattform und wer sie dazu nutzt, die eigenen Videos zu hosten bzw. über die bisherige Reviewpage Zwischenstände zu kommunizieren, wird mit Video Review eine praktikable Erweiterung finden, um noch schneller und effektiver zu arbeiten.

Also Videograf, vor allem in der Online Video Welt, wird es immer wichtiger Aufgaben schneller und effektiver abzuarbeiten. Neben Kollaborationslösungen wie z.B. FrameIO (https://frame.io/) oder Adobe Anywhere (http://www.adobe.com/de/products/adobeanywhere.html) sind Werkzeuge wie Vimeo Video Review absolut sinnvoll, um die eigene Effektivität zu steigern. Vor allem wenn man bereits Vimeo nutzer ist.

Wie ist euer Workflow bei Kollaborationen bzw. um Feedback für Schnittprojekte zu bearbeiten? Nutzt ihr bereits Lösungen in diesem Bereich oder ist es noch die klassiche Email Liste, die abgearbeitet wird? Weitere Ideen und Tips gerne in die Kommentare.

 

 

 

 

 

eSport Profis – Die Mega Influencer der Zukunft?

eSport Profis – Die Mega Influencer der Zukunft?

Dass Gaming bei Online Videos gut funktioniert, speziell auf Youtube und Twitch, ist ja nun wirklich nichts neues mehr. Aber dass eSport Profis sich zu den Mega Influencern der Zukunft entwickeln könnten, ist dann doch eine etwas gewagte These. Im Folgenden wollen wir schauen, ob es nicht doch Anzeichen dafür gibt, dass sich diese Aussage bald bestätigen könnte.

 

Fußball Profi vs. Instagram Star?

Auf der aktuellen Top10 Liste aller Instagram Influencer in Deutschland (laut Onlinemarketing.de) finden sich 7 Profi Fussballer! Nur 3 Position werden nicht von Fußballern gehalten (Dagi Bee, Bibi’s Beauty Palace und die Zwillinge, die bis vor kurzem noch niemand kannte).

Was bedeutet das nun? Die treibende Kraft hier ist der Sport! Die Popularität, die der Sportler durch seine Medienpräsenz aufgebaut hat. Wir sind uns einig, dass diese Fußballer sich wohl nur sehr selten mit Instagram Filtern beschäftigen. Oder warscheinlich keine Tutorials posten werden. Höchstwarscheinlich nicht 20 Fotos schiessen bis eines dabei ist, das es wert ist gepostet zu werden. Verglichen mit dem Aufwand den “reine” Instagrammer betreiben um ähnliche Reichweiten aufzubauen sind sie also geradezu untätig. Gepflegt werden die Accounts zudem meist von Social Media Managern, die gerne mal durcheinander kommen und die Fotos bei einem anderen Fußballprofi posten. Gut es ist natürlich immer auch eine Frage der Zielgruppe. Wer eine weibliche Zielgruppe sucht dürfte bei anderen Instagram Stars eher fündig werden. Tatsache ist jedoch dass die Top10 fest in Profi Fußballer Hand sind.

Interessant wird es nun aber wenn man sich die Entwicklung in der eSport Szene ansieht. Nicht wenige Sport Marketing Fachleute sind überzeugt davon, dass Profi eSportler die Mainstream Stars der nahen Zukunft sein werden. Und in manchen Ländern, wie z.B. Südkorea, bereits sind.

 

eSport – der Mainstream der Zukunft

In der ARD Dokumentation “eSport – Vom Schmuddelkind zu Shootingstar” wird deutlich, dass sich eSport bereits mit Riesen Schritten auf den Mainstream zubewegt. Deutsche Fußballvereine beschäftigen sich bereits sehr ernsthaft mit dem Thema. Schalke04 zum Beispiel leistet sich bereits heute eine eSport Mannnschaft. Die Theorie dahinter ist, dass sich die Infrastruktur hinter einer Fußballmannschaft fast 1:1 für eine eSport Mannschaft nutzen lässt. Und die Zahlen dahinter sind mehr als beeindruckend: das Marktvolumen für Computerspiele liegt in Deutschland geschätzt bei 4 Mrd. Euro! Im Vergleich hat die Bundesliga im letzten Jahr “lediglich” 2,6 Mrd. Euro umgesetzt. Laut  Prof. Dr. Sascha L. Schmidt vom Lehrstuhl für Sport & Management der WHU Düsseldorf ist das bereits ein deutlicher Indikator dafür, welchen Stellenwert der eSport bei uns in absehbarer Zukunft erreichen kann.

Es wird erwartet dass die Gaming Branche weltweit in 2017 die 100 Mrd. $ Grenze knacken wird. Deutschland liegt dabei im weltweiten Vergleich auf Platz 5 und ist somit auch international ein wichtiger Markt. Die öffentliche Wahrnehmung des eSport spiegelt das jedoch überhaupt noch nicht wieder.

League of Legends Turnier

 

Immernoch nicht beeindruckt? Richtig interessant wird es wenn man sich die Entwicklung der Preisgelder ansieht. Das Gewinnerteam des höchstdotierten League of Legends Turnieres “The International“, das 2016 in Los Angeles ausgetragen wurde, gewann 9 Mio. Dollar! In Anbetracht der Tatsache, dass eine League of Legends Mannschaft aus 5 Spielern besteht eine sehr beeindruckende Summe. Zumal sich die Preisgelder von “The International” in den letzten 3 Jahren verzehnfacht haben! Zum Vergleich: Die deutsche Fußball Nationalmannschaft, die in Brasilien die Weltmeisterschaft gewann, erhielt 35 Mio. Dollar.

Diese Zahlen sind nur Vorboten dessen, was das Marktvolumen theoretisch bald hergeben könnte. Laut Prof. Dr. Sascha L. Schmidt würden sich von 70 Mio. deutschen die laut Umfragen regelmässig Online sind rund 36 Mio. selbst als Gamer bezeichnen! Das sind doppelt so viele Gamer als es Autofahrer in Deutschland gibt!

League of Legends - The International

 

Kein Wunder, dass sich Profivereine bereits jetzt positionieren, um auf diesem Markt zukünftig perfekt aufgestellt zu sein. Natürlich hat man diese Zeichen auch in den USA längst erkannt. So gibt es zum Beispiel an der amerikanischen Robert Morris Universität ein League of Legends Stipendium inklusive einem eigenen eSport Koordinator. Einige renommierte U.S. Universitäten leisten sich bereits eSport Teams wie zum Beispiel die University of British Columbia oder die University of Maryland! Wenn man sich bewusst macht, dass die U.S. Uni Mannschaften die Kaderschmieden für den Profisport der Nordamerikanischen Profiligen wie NFL, NBA und MLB sind, kann man sich ausmalen welche Dimensionen das sehr bald annehmen kann.

 

Der nächste Top Influencer also ein Gamer?

Ob man nun unbesehen auch für die Entwicklung der Influencer diesen Zusammenhang herstellen kann ist schwer zu sagen. Schliesslich ist es im Mutterland des eSport Südkorea, wo eSport Profis absolute Superstars sind, keineswegs so, dass die Top Instagram Plätze von eSportlern belegt sind. Die sind fest in der Hand von K-Pop Musikern. Andererseits findet sich dort in den Top10 aber auch kein Youtuber wie hierzulande.

In welche Richtung sich das ganze bereits heute entwickelt ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Und die Tatsache dass sich U.S. Unversitäten und deutsche Profi Fußballverein mit viel Enthusiasmus und finanziellem Einsatz mit diesem Thema beschäftigen zeigt, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis wir in den Mainstream Medien ein großes eSport Event bejubeln werden.

Leage of Legends eSport Profi Gamer

 

LE[VIDEO]NERDS – DER VIDEO PODCAST – Die perfekte Drohne für Videografen

LE[VIDEO]NERDS – DER VIDEO PODCAST – Die perfekte Drohne für Videografen

Eine Drohne ist mittlerweile ein Muss für jeden Videografen. In der heutigen Podcast Folge von Le[Video]Nerds sprechen wir über die aktuellen Drohnen, was sie unterscheidet und welche die besten Wahl ist.

 

 

Welche Drohne für welchen Einsatz?

Für jeden Einsatz gibt es das richtige Modell. Ob für den Gelegenheitsfilmer (mit Drohnen) oder professionellen Einsatz, die Hersteller bieten das perfekte Modell für jedes Szenario. Wie verschaffen uns einen groben Überblick über verschiedene Modellkategorien und wie man sich für die jeweilige Modellklasse entscheidet.

 

DJI Mavic Pro

DJI Mavic Pro Kamera Drohne

DJI Mavic Pro

Die DJI Mavic Pro ist die beste Wahl für den Videografen, der gelegentlich eine Drohnenaufnahme machen möchte und nicht unbedingt die absolut beste Bildqualität sucht.

Was nicht bedeutet dass die Aufnahmen der Mavic Pro minderwertig sind. Die Bildqualität ist von der Phantom 4 kaum zu unterscheiden. Nebeneinander betrachtet zeigen sich aber doch minimale Unterschiede. Für gelegentliches Filmen, z.B. eine Totale, als Opener oder Abschlussbild absolut ausreichend.

Durch die kompakte Bauweise lässt sich die Mavic Pro immer mitnehmen und man ist vorbereitet, auch wenn sich spontan eine Gelegenheit für einen schöne Aufnahme bietet. Deswegen ist sie auch perfekt als Zweit-Drohne, die man immer dabei haben kann. Sowohl die Ausleger als auch die Propeller (!) lassen sich einklappen.

  • + extrem kompakte Bauweise
  • + 7 Kilometer Reichweite
  • – leicht unscharfes Bild

 

DJI Phantom 4 Pro

DJI Phantom 4 Pro

Der ambitionierte Drohnenfilmer ist mit der Drohne aus der beliebten Phantom Serie bestens bedient. Die DJI Phantom 4 Pro besticht im Vergleich zur normalen Version durch diverse Funktionen, die durchaus einen Mehrwert bieten. So ist es mit der Pro Version möglich 4k in bis zu 60p zu filmen. Die Kamera ist deutlich verbesser (1 Zoll Sensor) und bietet bis zu 12 Blendenstufen. Da bei Drohnenaufnahmen oft Sonnenunter- bzw. Aufgänge im Spiel sind, ist der Dynamikumfang doch manchmal ein Faktor.

Zudem schützen die Sensoren die Drohne nun runherum wohingegen die “normale” Version nur Kollisionswarnung nach vorne bietet. Durchaus überlegenswert, denn eine Mavic Pro bietet keinen solchen ausgiebigen Schutz.

Obendrein bringt die Phantom 4 Pro ihr Display gleich mit und muss nicht mit einem eigenen Bildschirm (z.B. Smartphone oder Tablet) ausgestattet werden. Dieser schlägt aber auch wieder mit einem satten Aufpreis zu Buche. Insgesamt doch ein umfangreiches Paket zu einem zugegeben stolzen Preis verglichen mit einer Mavic Pro.

  • + Display eingebaut
  • + Kollisionssensoren rundherum
  • + 4K mit bis zu 60p
  • + 1 Zoll Sensor bis 12 Dynamikstufen
  • – deutlich teurer als die normale Version

 

GoPro Karma

GoPro Karma Kamera Drohne

GoPro Karma

Wer oft mit den beliebten Kamera arbeitet bekommt mit der GoPro Karma ein interessantes rundum sorglos Paket geboten. Mit der GoPro Hero 5 (kostet extra) bekommt man ein sehr ausgereiftes Kamerasystem das sich vielfältig einsetzen lässt.

Der Clou dieser Drohne ist jedoch der Karma Grip, ein einhand Gimbal der sich einfach aus der Drohne herausziehen lässt, um mit der Hero einfach aus der Hand weiterzufilmen. Ein sehr schlaues modulares System, das in dieser Form an die Kombination DJI Inspire 2 & X4/X5 Kamera erinnert, die sich auch an den DJI Osmo Gimbals betreiben lassen.

Wer sich nicht allzuviele Gedanken über Kameras und Drohnen machen möchte und einfach drauf los filmen will, ist hier gut aufgehoben. Es sei jedoch gesagt, dass GoPro (Stand November 2016) zuletzt große qualitätsprobleme mit der Karma hatte. Nicht verwunderlich, da GoPro erst mit dieser Drohne in dieses Segment eingestiegen ist. Bleibt abzuwarten wie schnell GoPro die Kinderkrankheiten aus der Welt schaffen kann.

  • + gutes Allround System
  • + ausgereiftes Kamerasystem mit der GoPro Hero 5
  • + gleichzeitig ein einhand Gymbal zur einhand Bedieung
  • – zuletzt technische Schwierigkeiten / große Rückrufaktion
  • – mit der Hero5 nicht gerade günstig (nur als Drohne betrachtet)

 

Yuneec Typhoon H Pro

Yuneec Typhoon H Hexacopter Kamera Drohne

Yuneec Typhoon H Hexacopter

Die Typhoon Dronen von Yuneec sind sehr interessant, da sie eine günstige Alternative zu DJI Drohnen bieten und mit sehr vielen Funktionen ausgestattet sind. Die Typhoon Serie besticht durch ein 6-Rotoren System und entsprechender Ausfallsicherheit. Wenn ein Rotor ausfällt kann man die Drohne trotzdem noch sicher landen. Eine Phantom 4 z.B. ist bei einem Rotorausfall nicht mehr zu steuern.

Zudem lässt sich die Kamera frei im 360 Grad Winkel drehen und ist dabei nicht beschränkt, was bei der Inspire der Fall ist. Die Kamera bei der Inspire muss nach einer kompletten Umdrehung wieder zurück bewegt werden.

Auch hier ist das Display in die Fernbedienung integriert und wartet mit diversen Automatikprogrammen auf, die das Fliegen deutlich erleichtern. Auch hier ist ein Kollisionswarnsystem nach vorne Verbaut, dass zumindest im Vorwärtsflug vor Hindernissen warnt.

Bei der Typhoon H sind die Ausleger auch einklappbar, was den Hexacopter trotz 6 Rotoren recht kompakt transportieren lässt.

Eine zusätzliche Besonderheit ist die Intel Real Sense Technologie (was ein besonders präzises Scanne der Umgebung ermöglicht) und eine zusätzliche Ferbedienung, die eine sehr exakte Verfolgung von Objekten ermöglicht. DJI greift hierbei via Software auf eine Bilderfassung zurück, die nicht immer Einwandfrei funktioniert.

  • + Hexakopter mit Ausfallsicherheits-System
  • + Intel Real Sense Sensoren
  • + 360 drehbare Kamera (inkl. Automatik Funktion)
  • + zusätzliche Fernbedienung zur Objektverfolgung
  • + sehr günstig im Vergleich zu ähnlichen DJI Drohnen
  • – geringere Reichweite und Höhe
  • – Kamera nicht immer zuverlässig (Schärfe, Weißabgleich)
  • – etwas weniger hochwertige Verarbeitung (irgendwo muss der Preis herkommen)

 

DJI Inspire 2

DJI Inspire 2

DJI Inspire 2

Wer auch nur ansatzweise mit dem Profilager liebäugelt kommt an der neu vorgestellten DJI Inspire 2 nicht vorbei. Aluminium / Magnesium Gehäuse, SSD Datenträger, optionale RAW Kamera, zweitkamera für den Piloten, zweitakku für Ausfallsicherheit und längere Flugdauer und eine Maximalgeschwindigkeit von 108 (!!) km/h sind nur ein paar der beeindruckenden Eckdaten der neuen Inspire.

Der “Facelift” der Inspire Serie beeindruckt mit Profifunktionen und sinnvollen Ergänzungen, die kaum noch Wünsche offen lassen, es sei denn man will eine große Kino Kamera in die Lüfte heben, was dann nur noch mit der größeren Klasse wie z.B. den Matice Drohnen möglich wäre.

Der modulare Aufbau, um die X5 Kamerasystem aufzunehmen bietet zudem die Möglichkeit diese RAW Kamera an einer DJI Osmo für stabilisierte Handaufnahmen zu betreiben. Und dann diese Kamera mit der Inspire 2 für Luftaufnahmen zu nutzen.

Um jedoch das volle Potenzial dieses Systems auszuschöpfen, ist jedoch ein vielfaches des sehr attraktiven Basispreises notwendig. Dann bekommt man allerdings ein System, dass im Hinblick auf professionelle Drohnenaufnahmen so gut wie keine Wünsche mehr offen lässt.

 

  • + sehr hochwertige Verarbeitung
  • + modulare Bauweise für professionelle Leistung
  • + Fluggeschwindkeit bis zu 108 km/h für dynamische Aufnahmen
  • + X5 Kamerasystem mit RAW Aufnahmen (Cinema-DNG) und Micro Four Thirds Wechselobjektiven
  • + Dual Batteriesystem zur Ausfallsicherheit
  • + SSD Speichersystem
  • + fixe Frontkamera für den Piloten unabhängig von Hauptkamera
  • – hoher Preis in maximaler Ausbaustufe

 

Fazit

Der ambitionierten Videograf, der gelegentlich Luftaufnahmen benötigt ist mit der DJI Mavic Pro bestens bedient. Diese lässt sich immer mitnehmen und spontan einsetzen, da sie mit dem klappbaren Rotoren und Auslegern in Sekunden Einsatzbereit ist. Die Bildqualität ist dabei für den gewöhnlichen Einsatz absolut ausreichend.

Wer sich mehr auf das Thema Drohnenfotografie- und Videografie einlassen möchte, sollte sich die DJI Phanton 4 Pro genauer anschauen. Wer ggf. auch Aufnahmen für Kunden machen möchte liefert mit dem verbesserten Kamerasystem auf jeden Fall gute Ergebnisse ab.

Ein gutes Alround System ist die GoPro Karma. Es bleibt allerdings abzuwarten wie schnell GoPro die Kinderkrankheiten dieses neuen Systems ausbessern kann.

Eine gute Alternative in Punkto Preis-Leistung ist die Yuneec Typhoon H. Sie bietet zu einem absoluten Kampfpreis Leistung, die bei DJI nur mit der DJI Inspire 1 möglich ist (z.B. frei schwenkbare 360 Grad Kamera).

Wer sich als professioneller Videograf versteht und absolute Profi Aufnahmen in der Luft erwartet kommt aktuell nicht an der DJI Inspire 2 vorbei. Selbst die Fachwelt war von diesem Facelift der Inspire Modellserie sehr positiv überrascht, die absolut keine Wünsche mehr offen lässt.

Adobe Premiere Pro – einfach erklärt – 5 Szenarien für Fortgeschrittene

Adobe Premiere Pro – einfach erklärt – 5 Szenarien für Fortgeschrittene

Das Arbeitsmaterial zu diesem Videoschnitt mit Premiere Pro Tutorial kannst du hier über den Download Button (Google Drive) kostenlos runterladen:

 

Videoschnitt mit Adobe Premiere Pro

Wir haben im Videoschnitt Einsteigerkurs nun erste Schritte mit Premiere Pro unternommen und wollen uns jetzt mal anschauen, welche Typischen Aufgabenstellungen immer wieder beim Videoschnitt zu bewerkstelligen sind.

In diesem Aufbaukurs überspringen wir zunächst einmal die Schnittwerkzeuge. Es liegt zwar nahe sich diese als erstes anzuschauen. Aber meiner Erfahrung nach, ist das ein viel zu schwerer Einstieg und nimmt einem gleich am Anfang den Spass an der Sache. Wir hatten uns im Einsteigertutorial bereits angeschaut wie man Clips einfach arrangiert und zurecht schneidet. Fürs Erste soll uns das erstmal reichen.

 

Farbkorrektur

Beim Videoschnitt geht es recht schnell darum, das aufgenommen Material zu bearbeiten und dem Video einen bestimmten Look zu geben. Dabei ist es sehr praktikabel das in 2 Teile aufzuteilen, die Farbkorrektur und den Farblook (auch Color-Correction und Color-Grading). Hierbei wird das Material im ersten Schritt “angeglichen“, grobe Ausreisser wie Über/Unterbelichtung, Farbstiche etc. werden korrigiert. Das Material wird also ausbalanciert.

Im 2. Schritt bekommt das Video einen Farblook anhand eines LUTs (Look-Up-Table). Es gibt einige kostenpflichtige LUTs aber Premiere Pro kommt mittlerweile auch mit einer beachtlichen Anzahl an LUTs daher, die man sich nur noch im Lumetri Panel anhand der neuen Vorschau aussuchen muss.

Im letzten Schritt des Tutorials schauen wir uns die Lumetri Scopes an, die uns genaue Rückmeldung darüber geben, ob die Farben passen und ob man ggf. noch Farbstiche entfernen muss. Die Scopes sind sehr hilfreich, wen man nicht an einem kalibrierten Bildschirm arbeitet und sich auf den visuellen Eindruck nicht 100% verlassen kann.

 

Geschwindigkeit

Ein beliebtes Stilmittel beim Schnitt sind sogenannte Speed-Ramps. Das beschleunigen und abbremsen der Abspielgeschwindigkeit. Jedoch nicht zu verwechseln mit Slow-Motion. Eine schnelle Lösung dafür und was man speziell bei Slow-Motion beachten muss erfahrt ihr in diesem Kapitel.

 

Bild-in-Bild

Eine weitere Fragestellung die beim Schnitt mit Premiere Pro relativ schnell auftaucht, wie kann ich denn ein Bild-in-Bild erzeugen. Ich zeige dir 3 verschiedene Möglichkeiten das in Premiere Pro zu lösen.

 

Verwacklungen stabilisieren

Es gibt eigentlich kaum ein Video (zumindest bei der Arbeit als Videograf) wo es nicht notwendig wird die eine oder andere Aufnahme einmal zu stabilisieren. Zumal man im 1-Mann Setup nicht immer mit einem Rig oder gar einem Gimbal bzw. einer Steadicam filmt. Hier sind 3 praktische Tips wie man butterweiche Aufnahmen im Schnitt erzeugt, selbst wenn das Ausgangsmaterial stark verwackelt ist.

 

Audio bearbeiten

In Premiere Pro 2017 haben nun 2 Filter Einzug gehalten, die bisher nur Adobe Audition vorbehalten waren. Glücklicherweise sind es genau diese 2 Filter, die mich bisher gezwungen haben den “Roundtrip” von Premiere Pro zu Audition und zurück zu gehen. Das gehört mit der 2017 Version nun der Vergangenheit an. Mit “Dynamics Processing” und “Parametric Equalizer” lassen sich Audioaufnahmen nun sehr schnell und komfortabel bereinigen und aufwerten.

 

Arbeitsmaterial

Die hier gezeigten Videos können über den Download Button runtergeladen werden, um jeden Schritt selbst noch einmal nachzuvollziehen und den Lerneffekt zu steigern. Die Aufnahmen wurden übrigens hauptsächlich mit der Panasonic GH4 erstellt. Die Aufnahmen im Kapitel “Verwacklung” mit der Sony A7S II.