Das PERFEKTE Youtube Intro – und was du definitiv vermeiden solltest

Das PERFEKTE Youtube Intro – und was du definitiv vermeiden solltest

 

Das PERFEKTE Youtube Intro,…gibt es in dieser Form garnicht. Was man jedoch tun kann, um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, zeige ich euch im Video.

In meiner Arbeit für verschiedene Youtube Netzwerke haben sich einige Dinge als praktikabel erwiesen. Natürlich gibt es grosse Unterschiede zwischen den Kanälen und den Inhalten, sodass es etwas wie eine perfekte Blaupause garnicht geben kann.

Man kann jedoch ein paar grundlegende Dinge beachten, damit es speziell auf Youtube besser funktioniert.

Ein paar grundsätzlich zu beachtende Punkte für ein Youtube Intro sind:

  • Das Intro sollte nicht länger als 3-5 Sekunden sein
  • Immer zuerst eine kurze Ansage als Zusammenfassung und dann erst das Video zeigen
  • Gestalte das Intro so, dass du Elemente auch als Trenner und Endcard benutzen kannst
  • Lieber zu kurz als zu lang

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Das Intro sollte nicht länger als 3-5 Sekunden sein

Bei Onlinevideos und speziell auf Youtube ist die “Bounce-Rate” sehr hoch. Das bedeutet, dass bis zu 60% der Zuschauer innerhalb der ersten 5 Sekunden abspringen. Wenn der User nicht sofort das zu sehen bekommt was er erwartet klickt er weiter. Bei Onlinevideos ist die Ungeduld des Zuschauers extrem gross. Deshalb sollte das Intro keine epischen 30 Sekunden lang sein. Mehr ist nicht immer besser. Vor allem nicht auf Youtube. Das gilt im übrigen für alle Arten von Onlinevideos, sei es ein Image- oder Messefilm, ein Erklärvideo oder einfach nur ein Video, das man im kleinen Kreis zeigen möchte.

 

Youtube Intro Sophia Thiel thumbnail

 

Immer zuerst eine kurze Zusammenfassung

Auch das hat mit der Absprungrate zu tun. Ausgehend von diesen 5 Sekunden will man diese nicht mit einem Intro verschwenden, selbst wenn es ganz toll produziert ist. Eine kurze Ansage mit einer Zusammenfassung erhöht die Chance dass der Zuschauer dranbleibt und auch die Geduld aufbringt, das Intro anzuschauen.

 

Gestalte das Youtube Intro auch als Trenner und Endcard

Wenn dein Kanal einen hochwertigen Look bekommen soll, gestalte dein Intro durchaus so, dass du Teile davon als Bauchbinde, Trenner und Elemente daraus für die Endcard verwenden kannst. Bedenke aber, hochwertig ist nicht immer besser! Oft geht der hochwertige Look auf Kosten der Authentizität, sodass der Zuschauer sich mit dem Kanal nicht mehr wirklich identifizieren kann. Dieses Problem haben häufig Markenkanäle, die einfach zu “glatt” und perfekt aussehen.

 

Lieber zu kurz als zu lang

Als Youtube Nutzer kennst die schnell geschnittenen “Jumpcut” Videos. Der Sprung im Video der für Cutter vor 5-10 Jahren als absolutes No-Go unmöglich gewesen wäre. Selbst 3-5 Sekünder sind heute teilweise zu lang, sodass Youtuber dazu übergegangen sind extrem kurze Logoanimationen zu verwenden. Kurz und knackig wird hier wörtlich genommen. Beispiele: LeFloid und AlexiBexi. Aber es funktioniert! Solange das Branding hängen bleibt und es zum Inhalt des Kanals passt ist alles gut.

 

Intro Oli's Hundeleben für Endemol Beyond / Yahoo Screen

 

Tip: Vorlagen von Videohive.net nutzen

Was ist nun wenn du als Privatperson oder sogar als Mitarbeiter einer Firma ein hochwertiges Intro haben möchtest, aber weder know-how noch Budget zur Verfügung stehen. Du kannst auf Seiten wie www.videohive.net mittlerweile recht komplexe Vorlagen kaufen, die man nur noch anpassen muss. Achte aber auf die Lizenzen, da bei manchen eine kommerzielle Nutzung nicht gestattet ist. In dem meisten Fällen solltest du jedoch keine Limitierung haben und wenn man sucht findet man bei der Fülle an Vorlagen die es mittlerweile gibt sicher etwas passendes.

Das gilt im übrigen auch für “saisonale” Vorlagen wie z.B. Weihnachten oder Ostern. Einfach mal durchstörbern.

Soviel erstmal auf den ersten Blick zum Thema Youtube Intros. Das Thema lässt sich natürlich im Detail behandeln. Es gibt Yotuber die schwören auf Intros, andere haben erst garkeins.

Wenn man sich dem Thema jedoch als Firma oder Marke nähert, macht es durchaus Sinn, dem Kanal durch ein Intro ein Gesicht und eine Struktur zu geben.

Was ich für die einzelnen Intros zur Erstellung benutzt habe:

Sophia Thiel (Studio71):

Cinema4D, Adobe After Effects, Adobe Photoshop, Adobe Premiere Pro (Das Foto war damals ihr Kanalbild und wurde von einem anderen Fotografen zur Verfügung gestellt).

 

Oli’s Hundeleben für Endemol Beyond:

Adobe After Effects, Canon 6D (für die Fotos), Canon C100 (für die Videoaufnahmen)

 

Tenny Love (Tanja Tischewitsch) für UfaLab / Divimove :

Adobe After Effects, Canon 6D (mit 24-105 EF-Mount Optik für die Videoaufnahmen)

 

Let’s Kick für UfaLab / Divimove :

Adobe After Effects, Cinema4D

 

FitnessWG für BroadbandTV :

Adobe After Effects, Adobe Photoshop (für das PosterDesign) Cinema4DCanon 6D (mit 24-105 EF-Mount Optik für die Fotoaufnahmen), Panasonic GH4 (mit 12-35 2.8 Optik für die Videoaufnahmen)

 

 

 

Animago Award 2016 in München verliehen

Animago Award 2016 in München verliehen

In München wurden wieder die Animago Award der Zeitschrift Digital Production verliehen. Unter 1076 Beitragen wurden in 12 Kategorien die begehrten Preise vergeben. Hier ein paar besonders interessante Beiträge:

 

A Guide To Happy – Cinema4D & Arnold Renderer – Animago Award Beste Visualisierung

Bei A Guide To Happy arbeiteten 3 artists 6 Monate lang an der Umsetzung. Neben Cinema4D kam auch Houdini zum Einsatz.

Beide Applikationen unterstützen die Hollywood Render Engine Arnold, die deshalb hier zum Einsatz kam.

 

Face The Darkness – Studenten produzieren High-End Werbespot – Animago Award Beste Werbeproduktion

Eine besonders beeindruckende Arbeit lieferten 5 Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg ab. Eine fiktives Bier diente dafür als Grundlage einen High-End Werbespot vor beeindruckender Kulisse in Island zu drehen. Dabei kam NCam zum Einsatz. Eine AR/VR Realtime-Camera Tracking Lösung, wodurch das CGI Monster bereits während dem Dreh im Sucher zu sehen war.

Interessant dabei ist, dass die Luftaufnahmen mit einer GH4 gemacht wurden, die an einer DJI S900 Drohne befestigt war. Da die GH4 nicht RAW aufnehmen kann und sich zudem deutlich von Sony-Log unterscheidet, ist es besonders beeindruckend dass die Aufnahmen perfekt angeglichen wurden. Die Hauptkamera war hierbei eine Sony’s Cine-Alta Flagschiff F55.

Die Postproduction fand neben weiteren Tools mit dem Einsatz von Houdini, ZBrush, Mari und Nuke statt. Während die 3D Modellierungssoftware ZBrush in Kombination mit Mari zur Texturierung für das Monster verwendet werden dürfte, Ist Houdini besonders für die Simulation von Wasser, Staub & Debris geeignet. Nuke wird, neben Resolve zur Farbkorrektur, als Compositing Tool dieser Produktion genannt.

 

Es muss nicht immer Blockbuster Niveau sein – Urban Surfaces – Animago Award Best Motion-Design

Dass man nicht unbedingt ein Hollywood Blockbuster Setup auffahren muss, um einen begehrten Animago Award zu gewinnen zeigt das Duo Sebastian Lange & Peter Hankowiak.

In der erst dieses Jahr neu eingeführten Kategorie Best Motion-Design, gewannen sie mit einer beeindruckenden Bearbeitung von Luftaufnahmen einer DJI Phantom 3 Drohne. Lediglich Adobe After Effects kam hierbei zum Einsatz und zeigt eindrucksvoll, dass die Beherrschung eines einzigen Tools ohne weitere Software durchaus beeindruckende Resultate möglich machen.

 

For Honor – Best Game Cinematic

Dass Trailer für Videospiele sich nicht vor Kinoproduktionen verstecken müssen, ist nicht erst seit der Promo von For Honor bekannt. Das lange erwartete Schwertkampfspiel, dass für Frühjahr 2017 angekündigt wurde, markiert jedoch einen weiteren Meilenstein im Game Cinematic bereich. Die Vison von Ubisoft Creative-Director Jason Vandenberghe wurde hier extrem detailreich umgesetzt.

Interessant ist, dass für das Rigging sowohl 3Ds Max als auch Maya in Kombination zum Einsatz kamen. Das Compositing Werkzeug der Wahl war Adobe After Effects. Mit ZBrush & MotionBuilder wurden die sehr detaillierten Spielfiguren erstellt, die sowohl für das Cinematic als auch das finale Spiel genutzt wurden.

 

 

Ein interessantes making-of von Unit Image ist hier zu sehen:

 

Best Visual Effects – Rise aus Köln

Den Animago Award für Best Visual Effects konnte die noch junge VFX Firma RiseFX aus Köln einheimsen.

Das Besondere hierbei ist, dass RiseFX durch eine sehr breite pallette an Shots besticht. Ganze 360 Shots trug die Kölner VFX Schmiede für den Blockbuster aus dem Marvel Universum bei.

 

Bestes Still – 52Hz

Erwähnenswert wäre noch das beste Still von Cornelius Dämmrich, ebenfalls aus Köln.

Der 3D Artist, der mit Cinema4D & Octane Render arbeitet, versteht es extrem detailreiche Still Bilder zu erzeugen. Das hohe Niveau der Texturierung und Verständnis eine interessante Szenerie zu komponieren überzeugte schliesslich auch die Jury.

 

Die restlichen Kategorien und mehr Informationen zu den Award Gewinnern auf Digitalproduction.com

 

 

 

Adobe After Effects Plug-In FX Console von Videocopilot veröffentlicht

Adobe After Effects Plug-In FX Console von Videocopilot veröffentlicht

Videocopilot hat das kostenlose Adobe After Effects Workflow Plug-In FX-Console veröffentlicht.

 

Damit wird es nun deutlich einfacher wiederkehrende Abläufe in After Effects zu optimieren.
Bei der täglichen Arbeit mit Anwendungen wie After Effects ist das Thema “Click Mileage”, also der Weg den man mit der Maus bei immer wiederkehrenden Aufgaben zurücklegt immer präsent. Jeder Klick den man vermeiden kann, spart am Ende des Projektes viel Zeit.

Screenshot für das After Effects Plug-In FX Console von Videocopilot

Schnelleres Arbeiten mit neuem Tastenkürzel Manager

Mit FX Console ist es nun möglich Effekten Tastaturkürzel zuzuweisen und sogar einen eindeutigen Alias zu vergeben, für Effekte die dieselbe Bezeichnung tragen oder einfach nur schwer zu merken sind.
In Kombination mit der in After Effects bereits eingebauten Funktion Effekt Voreinstellungen zu speichern, lassen sich Grundeinstellungen von Effekten speichern, die dann mit nur einem Tastendruck abrufbar sind.

Mit diesem Plug-In hält auch ein Tastenkürzel-System Einzug in After Effects das von Usern, die auch mit anderen 2D und 3D Programmen wie Cinema4D, Nuke oder ZBrush vertraut sind, schmerzlich vermisst wurde. So lässt sich jedem beliebigen Effekt ad hoc ein eigenes Tastenkürzel zuweisen oder ändern.

 

Screenshots leicht gemacht

Obendrein wurde ein sehr praktikables Screenshot System implementiert. So ist es zum Beispiel möglich mit einem Klick die aktuelle Bühne in die Zwischenablage zu speichern und direkt in Photoshop einzufügen. Ohne dafür, wie bisher in After Effects, zu einem bestimmten Systemordner navigieren zu müssen, um den Screenshot (in After Effects als Snapshot bezeichnet) nutzen zu können.

Das Plug-In wurde offensichtlich aus einem internen Script heraus entwickelt, dass schon vor einiger Zeit für ein Videocopilot Projekt genutzt wurde, um Arbeitsabläufe zu beschleunigen. Oftmals werden proprietäre bzw. interne Lösung zu einem eigenständigen Produkt weiter entwickelt. So wurde zum Beispiel Photoshop ursprünglich von Thomas Knoll 1987 bei Industrial Light & Magic während einer Produktion entwickelt, um digitale Bilder schnell bearbeiten zu können.

Insgesamt eine sehr nützliche Erweiterung für After Effects User, die wiederkehrende Aufgaben beschleunigen möchten.

weitere Informationen bei Video Copilot:

http://www.videocopilot.net/blog/2016/07/the-video-copilot-show-is-online/